Freizeit 2007 auf der Nordalb

Freizeit 2007‘Reich Gottes und Soziale Gerechtigkeit’ war das Thema der zweiten Freizeit der Vineyard-Gemeinschaften in Württemberg. Mehr als 70 Schwaben und ‘Ausländer’ aus Bayern, Sachsen und England sind zusammengekommen, um Gottes Gegenwart zu feiern, inspirierende Botschaften zu hören und persönliche Erfahrungen zu machen, den Ärmsten der Armen zu dienen.

Am Freitag Abend ging es los – Thomas Gliesche, der mit seiner Frau im Leitungsteam der Vineyard Filstal ist, holte die Gruppen aus dem ganzen Land mit wilkommenden Worten und Gesten ab. Mit großer Begeisterung hat sich unsere neue Worship-Band auf dieses Wochenende vorbereitet und es ist Bettina Gliesche, Kai Liebermeister und Uta Walle gelungen, authentisch und einfühlsam die Weinbären in der Anbetung zu leiten. Andy und Sue Larkin erzählen aus den Anfängen der Gemeindegründung in den ersten Jahren der South Liverpool Vineyard – ihre Leidenschaft, Klarheit, Jesusliebe und Bodenständigkeit überzeugen.

Der Samstag begann um 8.00 Uhr (jawohl!) mit Frühstück. Und um 9.15 Uhr legt Andy biblische Grundlinien zu Sozialer Gerechtigkeit durch die Mosebücher, Jesaia, und Amos sowie die Lehren Jesu in den Evangelien und dem Jakobusbrief. Seine Botschaft in einem Satz: “Glaube der sich ausschließlich im Kopf abspielt, ist keiner.” Nach Mittagessen und Kaffee brechen gut 30 Weinbären auf nach Göppingen in den Gaisrain. Gaisrain – eine Wohnsiedlung in Göppingen, in der die Ärmsten der Armen zuhause sind. Seit bald einem Jahr besuchen wir die Menschen dort 2-3 mal im Monat und bauen Freundschaft. Für viele Teilnehmer der Freizeit war es eine große Überwindung und Unsicherheit, was sie nun wohl dort erwarten würde. Nun was sie erwartete waren offene Türen und Herzen. Wir brachten Kaffe und Kuchen mit und verbrachten mehr als 1,5 Stunden mit intensiven Gesprächen und Begegnungen. Für alle Beteiligten war es eine bewegende Erfahrung morgens von Gottes Absichten mit Armen zu hören und es nachmittags konkret zu erfahren – mit einem Wort: ansteckend und lebensverändernd. Abends war Sue Larkin an der Reihe und nahm die Teilnehmer mit auf ihre Reise, wie sie in Liverpool den Menschen in Kneipen, Wohnzimmern und Cafés Jesus Christus vorstellt und dies zur Not auch mit Worten. Eine anschließende Minstry-Zeit machte den Raum auf, das Menschen neu mit Gottes gutem Heiligen Geist rechneten und ermutigende Erfahrungen mit dem Handeln Gottes machten. Gemütlicher Ausklng am Kaminfeuer mit Rotwein, Chips, einem ‘Rotzäpfchen’ oder einer Zigarillo war dann noch Ehrensache.

Der Sonntag ist schnell erzählt, auch wenn er super schön war. Gottesdienst: Worship vom Feinsten, Marcus stellt das Vineyard-Männchen vor, eine eindringliche und belebende Predigt von Christian und eine multimediale Powerpoint Präsentation über John F. Kennedy, über seine Leistung, wie er eine ganze Nation für einen Traum mobiliserte: “Wir bringen einen Menschen zum Mond und gesund wieder zurück.” Als evangelische Laienbewegung werden wir aller Voraussicht nach niemanden auf den Mond schicken, jedoch werden wir unser Leben verschenken, dass sich Gottes Reich ausbreitet und Menschen jesusmässig inspiriert werden. Diesen Traum träumen wir für Württemberg und mit diesem Traum im Herzen haben sich die Weinbären nach schwäbischem Braten nach dem Mittagessen wierder auf den Heimweg gemacht.

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