“Mit L.E.B.E.N. in die Zukunft …” | Frauke Junghans aus Tübingen

OnlineRedaktion: Hallo Frauke – woher könnten die Vineyard-Blogleser dich kennen?
Frauke: Erstmal bin ich anzutreffen bei den unterschiedlichsten Angeboten der Jakobusgemeinde in Tübingen. Dann könnte man mich aus der Zeit kennen, als ich als Reisesekretärin der SMD viel unterwegs war. Auch jetzt bin ich noch viel unterwegs – zum Beispiel auf dem NetworkCamp. Durch unsere kleine Tochter Finja trifft man mich zur Zeit auch oft in der KiTa in Entringen oder  beim Mittagschlaf-Spaziergang. Mit meinem Mann Sascha kann man mich zur Zeit im Garten beim Äpfel aufsammeln beobachten.

OnlineRedaktion: Du bist L.E.B.E.N.-Trainerin und beim Training ab Oktober dabei. Worum gehts bei L.E.B.E.N.?
Frauke: Es geht darum, dass Wahrheiten die man erkannt hat auch praktisch ins Leben rutschen. Das ist das Prinzip von L.E.B.E.N..

OnlineRedaktion: Was fasziniert dich persönlich an L.E.B.E.N.?
Frauke: Vor allem die bunte Zusammensetzung der L.E.B.E.N.-Gruppen. Dass da Menschen mit unterschiedlichen Prägungen und Hintergründen zusammensitzen und über Lebensthemen nachdenken und jeder dazu auch wieder eine persönliche Geschichte hat – und alle sind unterwegs zu einem jesusmäßigen Leben. Ich glaube, dass da eine Masse von genialen Gedanken und ganz viel Feuer dabei herauskommt.

OnlineRedaktion: Was sind deine aktuellen Erfahrungen mit dem was hinter LEBEN steht?
Frauke: Wenn ich an die Zeltstadt zurück denke, hat es mich fasziniert, wenn man merkt, dass  Freiheit aufbricht bei Menschen. Wenn wir unsere Fragen und Krisen, aber auch unsere Tiefen und Entdeckungen miteinander teilen, dass da ein Blickwechsel passiert. Ein Wechsel von “ich bin frustriert” hin zu – “das ist mein nächster kleiner Schritt im Alltag”. Es geht dabei um mich und hat gleichzeitig Auswirkungen in mein Lebensumfeld hinein. Es ist eine sehr konkrete Form um als Gemeinschaft und Person zu wachsen.  Was mir persönlich nochmal bewusst wurde ist, dass wir Gott oft nur aus Gesetzlichkeit gehorsam sind und nicht der Glaube meine Motivation ist. Wenn ich vom Gesetz her komme,  komme ich immer zu kurz. Wenn ich von Jesu Verheisungen her komme, dann darf ich in die Freiheit eintreten jesusmäßig zu leben. Ganz praktisch wirds, wenn ich merke, dass ich frei sein kann Dinge zu geben und mich darauf verlassen kann, dass Gott mich versorgt.

OnlineRedaktion: Was erhoffst du dir für die Gruppen, die mit L.E.B.E.N. arbeiten werden?
Frauke: Offenheit, Inspiration, Weggemeinschaft, Spaß, herzhaftes Lachen, das Erleben: “Gott stellt meine Füße auf weiten Raum”, das Gefühl wünsch ich mir. Und dass sich in dem Miteinander eine neue Dimension von Gemeinde offenbart, dass es um eine Jüngerschaftskultur geht und dass L.E.B.E.N. diese Erfahrung hineinträgt in das Leben der Gruppe.

OnlineRedaktion: In welcher Weise bist du beteiligt bei L.E.B.E.N.?
Frauke: Ich bin als L.E.B.E.N.-Trainerin Montags einmal im Monat mit der RegioGruppe Tübingen unterwegs (auf dem Sofa oder unter dem Apfelbaum), ich bin als L.E.B.E.N.-Trainerin selbst auch Teil der Weggemeinschaft. Ich werde zum einen die Gruppe anleiten, aber auch mit meinen Lebensthemen teil davon sein. Darüber hinaus bin ich freiberuflich auch mit ähnlichen Themen unterwegs. Dafür kann man mich natürlich auch anfragen.

OnlineRedaktion: Herzlichen Dank Frauke, wir sehn uns im Oktober.