L.E.B.E.N. aus der Sicht eines Teilnehmers

simeon.JPGSimeon Conrad, L.E.B.E.N Teilnehmer, ist 20 Jahre, Erzieher aus Möhringen und arbeitet in einem Kindergarten. Er mag: Nutella, barfuß an den Strand gehen und Berge.

OnlineRedaktion: Simeon, wie kamst du zum L.E.B.E.N.Training?

Simeon C.: Ich wurde von Carolin Gaiser ziemlich direkt darauf angesprochen. Sie meinte, dass das L.E.B.E.N. Training etwas für mich wäre. Nach einem informativen Gespräch mit Gott und mit Caro habe ich mich entschieden dabei zu sein.

OnlineRedaktion: Was waren anfangs deine Erwartungen ans L.E.B.E.N.Training?

Simeon C.: Damals habe ich erwartet, dass durch die 12 für mich neuen Gewohnheiten, meine Beziehung zu Gott wächst.

OnlineRedaktion: Und wie trainiert man bei L.E.B.E.N.?

Simeon C.: Ich würde sagen: Learning by doing. Schritt für Schritt natürlich. Angelehnt ist das an das Prinzip von Nachfolge. Was bedeutet, dass man zuerst schaut wie machen es andere, dann bekommt man Unterstützung, bis man das Erlernte selbständig kann.

OnlineRedaktion: Wie klappt das aus deiner Sicht mit dem Verhältnis von Anleitung und Eigenverantwortung?

Simeon C.: Aus meiner Sicht liegt viel Eigenverantwortung bei  jedem selbst. Bei unseren regelmäßigen Treffen werden wir aber echt gut angeleitet und herausgefordert auch zum Handeln überzugehen. Auch die Gespräche bleiben nicht bei der Theorie stehen, sondern wir überlegen, wie wir im Alltag selbst Verantwortung für unsere Ideen und Pläne übernehmen können.

OnlineRedaktion: Was funktioniert noch ganz gut bei L.E.B.E.N.?

Simeon C.: Neben dem wichtigem gemeinschaftlichen Austausch (mit vollem Mund, denn bei jedem Treffen tischt Carolin ganz schön was auf) klappt das Huddeln besonders gut. Huddeln – jemand  formuliert ein Thema, das ihn oder sie im Moment beschäftigt, eine Frage oder ein Problem, und die Gruppe versucht über gezielte Fragen der Person zu helfen. Am Ende geht die Person einen Schritt weiter und überlegt ob sie noch weitere Unterstützung braucht, und plant weitere Schritte.

OnlineRedaktion: Was hat sich bei dir in deinem Leben verändert seit du beim L.E.B.E.N.Training dabei bist?

Simeon C.: Bei mir sind so einige Steine in Rollen gekommen. Ich mache mir über Themen Gedanken, über die ich mir sonst keine gemacht habe.

OnlineRedaktion: Welche der jesusmäßigen Gewohnheiten hat es dir besonders angetan?

Simeon C.: Die Gewohnheit, einen anbetenden Lebensstil zu führen fordert mich im Alltag ganz schön heraus. Es ist für mich überraschend gewesen was es konkret bedeutet einen anbetenden Lebensstil zu führen.  Seither versuche ich Gott mit meinem ganzen Leben die Ehre geben.

OnlineRedaktion: Zum Training gehört auch ein Projekt in der Praxis. Was hast du geplant? Wie sieht dein „Projekt“ aus?

Simeon C.: Kurz beschrieben: es geht darum, mit Menschen, die ich in der Kletterhalle kennengelernt habe zu huddlen.

OnlineRedaktion: Vielen Dank für diesen Einblick Simeon.