Archiv für die Kategorie 'Vineyard Filstal'

P.O.W.E.R. - erlebt!

Hans-Ulrich Läpple, Pfarrer der Landeskirche in Württemberg, wohnt in Althengstett und ist noch keine 40 … aber bald. Hans-Ulrich ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Er liebt es draußen in der Natur zu sein. Vor einigen Jahren hat er die Jugendkirche Choy gegründet. Hans-Ulrich ist einer von sieben Teilnehmern bei “P.O.W.E.R. - das Training für einen natürlich-übernatürlichen Lebensstil”. Im Telefoninterview spürt man seine Begeisterung für das Training… 



OnlineRedaktion: Hans-Ulrich, erzähl doch mal - wie kamst du zu P.O.W.E.R. und was erlebst du dort?

Hans-Ulrich Läpple: Marcus Hausner kenn ich jetzt schon länger und erlebe ihn als einen sympathischen Menschen und als jemanden, von dem ich etwas lernen kann. Vor allem wenn es um Bereiche und Ansätze des Glaubens geht, die mir aus der Landeskirche so nicht bekannt waren. Die Art wie Marcus an die Sache ran geht, macht es mir einfach, dabei zu sein.

Wir arbeiten bei P.O.W.E.R. erst theoretisch mit einem interessanten Reader, den Marcus erstellt hat. Aber es ist nicht nur die Theorie die mich begeistert. Bei P.O.W.E.R. – es ist wie vor 2000 Jahren – man fühlt sich in der Zeit versetzt - zieht man mit einem rabbinischen Lehrer (Marcus Hausner) durch die Straßen von Göppingen. Ich bin ständig am beobachten wie Marcus agiert und muss auf der Hut sein, welche Ideen er sich wieder ausgedacht hat. Ich bin ja selbst Lehrer für Religion. Aber das System Schule funktioniert ganz anders. Als Lehrer versuche ich den Schülern theoretisch eine Sache zu vermittel. Was sie praktisch daraus machen ist nicht Gegenstand des Unterrichts. Bei Marcus läuft das ganz anders: Der Schwerpunkt liegt auf der Praxis.

Marcus hat erzählt, und das leuchtet mir auch ein, dass man Menschen heute nicht mehr (zumindest nicht zuerst) mit Worten erreichen kann. In unserer Welt wird überall behauptet, dass ich dieses oder jenes Produkt unbedingt brauche um glücklich zu werden. Wenn ich als Pfarrer für Jesus werbe, dann reiht sich mein Werben in die lange Reihe anderer Werbeversprechungen ein. Zeichenhaften Handlungen ist da oft mehr Erfolg vergönnt. Jesus erreichte Menschen oft durch Wunder oder andere zeichenhafte Handlungen. Als wir beim Training nach dem Theorieteil mit der Gruppe auf dem Marktplatz in Göppingen standen, meinte Marcus, dass wir hier jetzt “zeichenhaft” agieren könnten - mitten auf dem Marktplatz – könnten wir uns hinknien und Phil 2,10 sichtbar zu machen. „Solche durchgeknallten Sachen mache ich nicht! Was denken die anderen Leute von uns“ … das waren Gedanken, die mir durch den Kopf schossen.  Ich habe es doch gewagt. Und es hat in mir etwas verändert. Plötzlich war es einfach egal was die Leute von mir denken.  Und es hat mir gut getan, meine Knie vor dem Herrn der Herrn zu beugen.

Für mich ist es wirklich etwas hoch Experimentelles was wir tun. Ich habe inzwischen kapiert, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt, dass alles funktioniert was wir ausprobieren. Viel wichtiger ist mir, dass sich meine Haltung dem Übernatürlichen gegenüber langsam verändert. Ich lerne, sensibler für Gottes Interaktion mit mir zu sein und für sein Wirken in der Welt. Gottes Wirken und sein Unterwegssein in seiner Welt zu “glauben”, das fasziniert mich. Es tut mir gut, das mal praktisch auszuprobieren und nicht nur in einem Buch darüber zu lesen. Ich bin ja im Umgang mit den Jugendlichen bei Choy auch irgendwie “Rabbi”. Sie schauen sich bei mir – vielleicht oft unbewusst – ab wie ich lebe.  P.O.W.E.R. sensibilisiert mich dafür, meine Rolle als Lehrer im christlichen Glauben bewusste anzunehmen. Außerdem nehme ich  die interessante “Reich-Gottes-Theologie” aus dem Reader mit, wie auch die lockere und ungezwungene Art von Marcus mit dem Übernatürlichen umzugehen. Und natürlich die eine oder andere Methode. Was ich auch mitnehme ist das Stichwort “Gehorsam”. Ich habe verstanden: Wenn wir für Arme einstehen und für Kranke beten ist es nicht eine Frage ob es funktioniert, sondern eine Frage des Gehorsams - Jesus sendet uns - wir gehen. Das leuchtet mir ein. Jetzt bin ich gespannt auf unser nächstes P.O.W.E.R. Treffen.

OnlineRedaktion: Herzlichen Dank Hans für deine begeisterten Erfahrungen.

 

 

 

Aleko Vangelis von Soul Devotion über P.O.W.E.R.

Onlineredaktion: Hallo Aleko! Sag uns kurz: Wer bist du? Was machst du? Wo lebst du? 

Aleko: Ich bin Aleko Vangelis, bin griechischer Schwabe, 32 Jahre alt. Ich bin als Jugendreferent angestellt für den Jugend- und Junge Erwachsenenbereich Soul Devotion bei Kirche im Aufbruch. Außerdem bin ich Diakon der evangelischen Landeskirche. Ich lebe mit meiner Frau Sarah und  mit  unseren (seit kurzem) zwei Kindern in Asperg bei Ludwigsburg. Wir wohnen zusammen mit einer befreundeten Familie in einem tollen Zwei-Familien-Haus.

powweOnlineredaktion: Bei P.O.W.E.R. gehts um einen “natürlich übernatürlichen Lebensstil”. Wie lebst oder erlebst du das selbst in deinem Leben?

Aleko: Ja was soll man da sagen? Im Prinzip bin ich seit ein paar Jahren auf diesem Weg “natürlich übernatürlich” zu leben. Natürlich heißt für mich, dass das auch ein Prozess ist mit dem Übernatürlichen. Es entwickelt sich und ich erlebe, dass Gottes übernatürliche Kraft in meinem Alltag da ist. Zum Beispiel wenn ich gedanklichen Impulsen folge im Gebet oder wenn Gott immer wieder im Alltag - egal wo ich bin - zu hören ist. Ich erlebe wenn ich für Menschen bete, dass er spricht. Auch wenn es erstmal keine großen Sachen sind, aber das was passiert wenn ich ausspreche was ich von Gott höre, zeigt mir, dass es Veränderung bei Menschen bewirkt. Auch wenn wir bei Soul Devotion oder im Alltag  um Heilung für Menschen beten, erleben wir immer wieder, dass Gott wirkt.

alekoEtwas, was mich immer wieder beschäftigt ist der Gedanke: “Als Christen, die sich nach Übernatürlichem sehen, warten wir immer auf die Wunder in der Gemeinde.” Martin Bühlmann von Vineyard hat dann vor drei oder vier Jahren zu mir gesagt: “Wunder gehören in das Leben von Menschen die Jesus nicht kennen.” Und ich glaube, wenn wir mit Menschen die Gott nicht kennen unterwegs sind, werden wir sehen, dass Gott Wunder tut. Aber dazu müssen wir uns auf den Weg machen. Das tue ich und ich erlebe immer wieder, dass dort wo ich mutig auf Gott höre, mein Leben als Christ Auswirkungen hat im Leben von Freunden, die ihn nicht kennen.

Onlineredaktion: Aleko, welche Hoffnungen verbindest du mit dem Seminar?

Aleko: Dass wir weiter ermutigt werden, gute Erfahrungen machen, Gottes Geschichten wahrnehmen und sehen wie Gott wirkt. Dass wir es in unserem Alltag sehen, dass wir sehen, dass Gott Dinge vorbereitet. Er macht uns betreit mutig auf Menschen zuzugehen. Dass es Auswirkungen auf unsere Gemeinden hat und auf den Alltag bei uns zuhause.

Onlineredaktion: Was würde wohl NICHT passieren, wenn es das Seminar nicht gäbe?

Aleko: Das werden wir sehen wenn wirs erlebt haben! :) P.O.W.E.R soll aber auf jeden Fall eine Verbindung sein in den Alltag . Es geht nämlich nicht nur darum, auf der Zeltstadt an einem besonderen Tag ein übernatürliches Abenteuer mit vielen guten “God-Storys” zu erleben. Natürlich Übernatürliches braucht den Alltag und dort wollen wir es integrieren.

Onlineredaktion: Wie wird sich Soul Devoion an P.O.W.E.R. beteiligen?

Aleko: Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes gehört zu unserer DNA, zu dem was uns geprägt hat. Wir bringen also unsere Erfahrungen mit, verschiedenen Menschen, die auf diesem Weg schon gehen.

Onlineredaktion: An wen richtet sich P.O.W.E.R. und wer kann dabei sein?

Aleko: An alle ab 18! Und an alle, die Lust haben, diesen Prozess mit anderen zu gehen. Die sich herausfordern lassen wollen, die eine Sehnsucht haben im Alltag  einen natürlich übernatürlichen Lebensstil zu entdecken. Und ich glaube mit dem Umsetzen kommen auch die Früchte und Gottes Freundlichkeit wird auf ganz verschiedene  Art und Weisen Gestalt gewinnen.

Onlineredaktion: Vielen Dank Aleko für dein Statement und viel Spaß mit den Wundern und der Freundlichkeit Gottes. 

 

L.E.B.E.N. -Jahreskurs startet im Herbst 2010

leben

Für viele ist es schon ein bekanntes Layout und der L.E.B.E.N Style ist auch wirklich unverwechselbar. Was sich rund um das Thema L.E.B.E.N. in letzter Zeit entwickelt hat und wie wir ab Herbst damit starten, kannst du heute hier lesen:

Das L.E.B.E.N.-Training will…
… ermutigen, einen jesusmäßigen Lebensstil einzuüben.
… befähigen selbst Menschen mit L.E.B.E.N. zur Jesusnachfolge zu inspirieren und zu begleiten.
… anleiten, wie Jesusnachfolge in der eigenen Gruppe oder Gemeinde gestärkt werden kann.

Das Training umfasst:
Regionale L.E.B.E.N.-Gruppe
(Selbsterfahrung und Ermutigung)
Modul-Workshops
(Training und Reflexion)
L.E.B.E.N. vor Ort
(Anleitung und Praxiserfahrung)
Abschlussarbeit
(Inhalte und Erfahrungen werden anhand eines Themas reflektiert und von den Trainern bewertet).

anmeldungStell dir vor … durch Dein Leben werden Menschen ermutigt und befähigt Christus in ihrem Alltag so nachzufolgen, dass es für sie und ihr Umfeld einen Unterschied macht. Licht und Salz, das strahlt und wirkt. Wir träumen diesen Traum und laden Dich ein, dabei zu sein!

L.E.B.E.N. will keine Antworten geben, die wir alle schon kennen, sondern will Mut machen zu konkreten, kleinen, gehbaren Schritten. Schritte so klein, dass sie in unser Leben passen und doch so kraftvoll, dass sie unser Leben bereichern.
L.E.B.E.N. ist ein Weg jesusmäßige Gewohnheiten im eigenen Leben zu stärken. Gerade Kleingruppen, 1:1-Mentoring, Hauskreise oder Mitarbeiterkreise eignen sich bestens, um L.E.B.E.N. gemeinsam einzuüben.
L.E.B.E.N. ist ein situativer und ressourcenorientierter Ansatz, der ganz die Stärken und die Herausforderungen des einzelnen respektiert. Um mit den Elementen angemessen und fruchtbar zu arbeiten, bedarf es jedoch auch einiger sozialer und geistlicher Kompetenzen, die in diesem Training vermittelt werden.
L.E.B.E.N.-Trainer sind: Dr. Frauke Junghans - Carolin Gaiser - Marcus B. Hausner

Für weitere Infos oder Kontakt zu den L.E.B.E.N.-Trainern, klick auf www.netzwerk-leben.cc

DOWNLOAD FLYER

Network startet durch - KOMMEN UM ZU GEHEN

lerntvonmir.JPGMit über 200 Anmeldungen und der Tendenz zu besserem Wetter, geht es am Donnerstag in die 7. Runde. Vor einigen Wochen war hier zu lesen: “Network XXL - ein wachsendes Netzwerk”. Und es stimmt! Laut der Network-Online-Umfrage unter allen Teilnehmenden und Mitarbeitenden sind rund 40 % der Networker 2010 zum ersten Mal dabei. Was die neu dazugekommenen und Network-Erfahrenen auf dem Camp erwartet findet ihr hier: Umfrage-Ergebnisse - Seminare - Programm

Außerdem gibt’s ein wahnsinns Seminar von Marcus über die Frage, wie wir für (kranke) Menschen beten können …

Marcus schreibt: “Die Botschaft Jesu war eine so einfache wie klare: Das Reich Gottes ist angebrochen. Er verkörperte diese Botschaft mit Worten, Werken und Wundern. Unser Auftrag ist sein Auftrag. Das Seminar will ermutigen, diesen Auftrag zu leben mit allem, was wir haben. Zur Not auch mit unseren Worten.” Die Teilnehmerunterlagen findet ihr als PDF unter diesem Link.

Rückblick Besuch Andy und Sue Larkin

Andy und Sue im FilstalBereits wieder einige Tage her - der Besuch von Andy und Sue Larkin von der South Liverpool Vineyard (SLV). Vom 06.-09. Juni waren sie im Filstal und haben mit ihrem Mentoring-Besuch für viel Ermutigung und Lernerlebnisse gesorgt. Andy und Sue leiten die SLV seit sechs Jahren und haben sie mit einigen Freunden in einem der sozial belasteten Teilen der Stadt gegründet. ‘Rückblick Besuch Andy und Sue Larkin’ weiterlesen

Family-Ausflug am vergangenen Sonntag

Spaziergang am Adelberger StauseeAm vergangenen Sonntag waren die Weinbären der Vineyard Filstal und Freunde in Adelberg unterwegs. Schlittschuhlaufen, Ady’s Spieleland und für die ganz Gestandenen einen Spaziergang rund um den Adelberger Stausee. War das schön!

Danke Rudi für das schöne Bild!Hinten: Mike, Grizzy (Hund), Rüdiger, vorne: Rudi, Marcus, Uta, Kira (schon wieder Hund), Gerd, Kai und Sammy (genau, schon wieder Hund!)

Nachtrag Advents-Brunch vom 04.12.

Advents-Brunch 04.12.2007Hat doch der Mike noch ein paar schöne Bilder vom Advents-Brunch am 04. Dezember geschossen, die jetzt verfügbar sind.

Besonderes Highlight: Die Freunde vom Gaisrain waren das erste Mal in voller Mannstärke da und es war einfach eine gute Zeit. Hier geht’s zum Webalbum.

Das war 2007 …

So ein Jahreswechsel ist ja immer Gelegenheit einen Rückblick auf die Highlights des Jahres zu halten und wir wollen nur einige wenige für uns wichtige herausgreifen für die wir auch Gott unserem Herr sehr dankbar sind. Es ist eine aufregende Reise auf der wir unterwegs sind und es ist erfüllend gemeinsam mit vielen anderen im Land herauszufinden, was es bedeutet das Reich Gottes im 21. Jahrhundert auszubreiten.

Ort und Erlebnisse in 2007 für die wir sehr dankbar sind
- Nachmittag der Begegnung mit Frank und Sandra Jenko aus der Vineyard München >>>>
- Sommerfest mit unseren Freunden aus dem Gaisrain >>>>
- Zeltstadt 2007 auf der Nordalb - Martin Bühlmann ist mit dabei und wir leiten ein Seminar für Kleingruppen >>>>
- Nachmittag der Begegnung mit Jochen Hackstein und Matthias Karcher aus der Vineyard Berlin >>>>
- EKD Texte - Vineyard-Gemeinschaften sind Handbuch als landeskirhcliche Gemeinschaften gelistet >>>>
- Freizeit der Vineyard-Gemeinschaften auf der Nordalb mit Andy und Sue Larkin aus Liverpool >>>>
- ECPN in Budapaest - Europäische Gemeindegründungsbewegungen vernetzen sich >>>>

Wir sind voller Erwartung für das kommende Jahr 2008 und wir vertrauen uns dem an, der von sich sagt, dass er das Leben ist: Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben. Johannes 14,19

Gottesdienst - eine Nachlese

Hoffnung - na, mal sehen!Am vergangenen Sonntag hatten wir wieder einen Gottesdienst der Vineyard Filstal im Haus der Jugend in Göppingen. Wir feiern ‘nur’ einmal im Monat Gottesdienst, weil wir den Schwerpunkt unserer Arbeit auf Kleingruppen legen. Das erste gemeinsame Treffen nach der Herbst-Freizeit hat uns allen gut getan. Vineyard-Worship, der stärkt und ermutigt und ich habe die Reihe ‘Glaube, Liebe und Hoffnung’ weitergeführt.

DOWNLOAD: Impuls (PDF 92kb ).

Gottesdienst im Haus der Jugend

Rund 30 Menschen trafen sich am vergangenen Sonntag zum Gottesdienst der Vineyard Filstal im Haus der Jugend in Göppingen. Novum: Die Anbetungsband mit Bettina Gliesche, Kai Liebermeister und Uta Walle hatte ihren ersten Auftritt und es war eine Wonne! Sie haben mächtig geübt in den vergangenen Tagen und es ist ihnen gelungen die Besucher einfühlsam, echt und nachvollziehbar in die Gegenwart Gottes zu führen. Der Impuls von Marcus war ein der Start eine 3-teiligen Serie über ‘Glaube, Liebe und Hoffnung’, der am kommenden Gottesdienst seine Fortsetzung finden wird.

DOWNLOAD Impuls: Glaube, der stärkt (PDF 96kb ).