Archiv für die Kategorie 'Vineyard Gemeinschaften'

Ein fröhlich-buntes Frühlings-Oster-Treffen

Es begann mit einer harmlosen Frage an einem Donnerstagabend: „Können wir nicht mal einen kleinen Flohmarkt für die Leute hier machen? Die freuen sich bestimmt…“ Antwort 1:„Ja, coole Idee. Aber wann?“ Antwort 2: „Wie wärs am Impulstag?“ Antwort 3: „Ok – los geht’s!“

Die Entscheidung war schnell getroffen, die Begeisterung groß. Innerhalb kürzester Zeit wurden Flyer und Plakat entworfen, Einladungen verschickt und Aufgaben verteilt. Heraus kam ein fröhlich-buntes Frühlings-Oster-Treffen mit Bastelangebot im Kirchengang, Kuchenbuffet unter der Empore und einem 1 € Kleiderflohmarkt vor der Kirche. Selbst das Wetter spielte mit, mit jeder Menge Sonne.

Rund 20 Bergerinnen und Berger freuten sich über die offene Kirche, kostenlosen Kaffee & Kuchen und die super günstigen Klamotten. Obwohl wir manchen zum ersten Mal begegnet sind, fühlte es sich an, als würden wir uns schon ewig kennen. Es war eine sehr herzliche und offene Atmosphäre.

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Noch eine Geschichte, erlebt von Caro: Für einen kleinen italienischen Jungen war die Kirche der reinste Abenteuerspielplatz. Interessiert stand er vor dem Altar und versuchte in das große Buch zu spähen. Als ich zu ihm ging und ihn fragte ob er denn wüsste, was das für ein Buch sei, schaute er mich mit großen Augen an und schüttelte den Kopf. Gemeinsam haben wir dann ganz an den Anfang geblättert und ich habe ihm erzählt, dass es ein Buch direkt von Gott ist. Und dass darin die ganze Geschichte vom Anfang der Welt und von Gott und seinen Menschen erzählt wird. Er staunte nicht schlecht: „Caro, und was steht da?“ Langsam las ich ihm vor: “Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde - dann etwas freier - und die Sterne und den Mond und die Sonne und die Elefanten und die Fische und die Menschen”

Seine Reaktion war umwerfend. Er strahlte mich an, stieß ein: „UND MICH HAT ER AUCH GEMACHT!“ hervor und düste wieder weiter durch die Gänge der Kirche. Ich bekam ein verblüfftes Lächeln zurück als ich ihm hinterher rief: „Und bei dir hat er sich besonders viel Mühe gegeben…“ Da wurden wir ein  bisschen  Freunde glaube ich.

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Zum Abschluss gabs noch ne kleine Worship-Session in der Kirche, die von viel Dankbarkeit und Begeisterung geprägt war. Wir haben erlebt, wie Menschen berührt wurden und wir haben uns berühren lassen an diesem Nachmittag. Da steckte sicher Gott selbst dahinter… Vielen Dank!

1. Vineyard Impulstag der Gemeinschaft Stuttgart

Willkommen “back-church” (vgl. back stage ;) hieß es am 18.2. um 14.30 h in Stuttgart Berg. Wir befinden uns in einer Phase des Kennenlernens. Jedes Mal finden sich neue Gesichter in der Runde. Jedes Mal gibt es viel zu berichten über Erlebtes, Bestehendes oder Ersehntes. Warum findet jemand in unsere Gemeinschaft? Welche Menschen liegen euch am Herzen? Wovon träumt ihr? Das waren nur einige der Themen, über die bei Kaffee und Kuchen in der “Back-Church”  geplaudert und diskutiert wurde. Die Gastfreundschaft der Berger Kirchengemeinde war für uns mal wieder eine Wucht.

Inhaltlich beschäftigte uns die Frage nach den Vineyard Werten und wie wir sie leben und gestalten wollen.

  • Wir rechnen mit dem kommenden und schon anbrechenden Reich Gottes, wie Jesus es gelehrt und praktiziert hat
  • Wir rechnen mit Gottes kraftvoller Gegenwart und wollen sie erleben
  • Wir pflegen einen Lebensstil der Barmherzigkeit, der sich den Menschen zuwendet
  • Wir schaffen Räume für heilende Gemeinschaft
  • Wir tragen in den LOGs zur Erneuerung von Kirche und Gesellschaft bei

Das konkretisiert sich momentan in diesen Andockpunkten:

  • Impulstag Stuttgart 31.3. 14.30 h
  • Gottesdienst in Berg - sonntags 9.30 Uhr
  • Bergtour – Kontaktarbeit in S-Berg - donnerstags 18-20 Uhr
  • Gebetstelefonkonferenz - montags 6.15 Uhr
  • Die Socialbar Stuttgart http://socialbar.de/wiki/Stuttgart
  • Koch- und Freitzeit-Events mit Familien und Singles
  • (Ehe)Leben teilen im Alltag

Für weitere Infos, deine persönlichen Fragen oder wenn du in den Emailverteiler aufgenommen werden willst, wende dich einfach an:

carolin.gaiser@vineyard-gemeinschaften.de

Gemeinschaft Stuttgart …

Für alle, die nicht dabei sein konnten am 15.12. im H 7 gibt es hier einen kleinen Einblick und damit auch einen Ausblick auf die kommende Zeit.

2011-12-15-205325.jpgWir trafen uns als Vineyard Gemeinschaft Stuttgart (samt Interessierten) im kreativen Zentrum Stuttgarts - dem H 7. Bekannt als Raum für Selbstständige, Firmengründer, kreative Freischaffende, Designer, Künstler und ein Ort der Inspiration für Viele. Leider enden die Mietverträge zum 30.12. und Stuttgarts Kreative müssen sich nach neuen passenden  Räumen umschauen. Aber wir waren dabei und mittendrin an diesem Abend! Die Atmosphäre und die Stimmung waren richtig gespannt, gespannt auf alles was da kommen wird. Es ist spannend, zu erleben wie sich eine gemeinsame Idee für Stuttgart entwickelt und beginnt sich teilen. Es fühlt sich an als ob da noch mehr gehen könnte.

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Ein besonderer Ort, ein Bring& Share Buffet, verschiedenste Menschen und  eine Vision: Wie könnte diese Stadt sich verändern, wenn die Realität Gottes plötzlich noch mehr Raum bekäme? Was wäre dann mit der Not der Ärmsten und mit der Not von den  vielen “schrägen” Reichen? Nicht zu vergessen mit der Not der “ganz Normalen”…! Wofür würden Menschen sich stark machen? Wovon träumen wir für Stuttgart?

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Der Weg geht weiter! Vielleicht bei einer gemeinsamen Silvesteparty oder beim nächsten Visionsabend am 18.Januar in Stuttgart Berg (Infos folgen). Wir freuen uns, euch zu treffen.

Trainingszentrum startet mit Entdeckertag

entdecken  | erleben | ermutigen waren die Stichworte für den 3. Dezember beim “Empowerment Entdeckertag” in Stuttgart. Nach einem runden und kreativen Abschluss des ersten L.E.B.E.N. Trainings 2010/2011 am Vormittag, fanden sich ab 14 Uhr rund 80 Interessierte und Freunde von Vineyard Empowerment und Soul Devotion im CVJM in Stuttgart ein. Quer durch die kirchliche Gemeindelandschaft hatten sich die Menschen schon im Vorfeld angemeldet. Die Besucher kamen unter anderem aus landeskirchliche Gemeinden, CVJMs, FEGs, von Soul Devotion, den Baptisten, vom Offenen Abend, aus der BGG, von OM, dem ICZ, vom Wörnersberger Anker und von Vineyard. Wir sind begeistert von der Vielfalt und dem breiten Interesse. Ebenso vielfältig gestalteten sich die Beiträge und Workshops.

Highlights waren Themen wie:

Vineyard-Gemeinschafts-Gründung in Württemberg,

Training für einen natürlich-übernatürlichen Lebensstil

L.E.B.E.N.Gruppen als Idee für Kirchengemeinden 

Empowerment Entdeckertag

Einige Teilnehmer bedankten sich hinterher für die Plattform zum Erfahrungsaustausch an dem Tag, für das aktive Networking und den Einblick in die Vision für das Trainingszentrum in Stuttgart. Befähigung und Ermutigung für einen jesusmäßigen Lebensstil im 21. Jahrhundert steht im Zentrum der Angebote. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen über das Jahr hinweg.  Anfang 2012 startet sowohl die nächste Runde L.E.B.E.N. Training  wie auch diverse Seminare und Workshops.

Empowerment-Entdeckertag am 3. Dezember 2011

EntdeckertagEin Nachmittag …
• für Menschen in Verantwortung in Kirche und Gesellschaft
• um Menschen und Inhalte des L.E.B.E.N.-Trainings und mehr von vineyard empowerment kennenzulernen
• der ermutigt und erleben und entdecken lässt

Die Inhalte
• Das Leben entdecken mit Carolin Gaiser und Frauke Junghans
• L.E.B.E.N. leben in Gemeinschaft mit Aleko Vangelis
• empowerment News & Infos mit Marcus Hausner
• 2 x Kurz-Workshops
• Wertvoll! Werte leben | Menschen stärken | Welt verändern mit Marcus Hausner und Lars Stängle

Termin: Samstag, 3. Dezember 2011
Dauer: 14.00 - 17.00 Uhr
Ort: CVJM Stuttgart, Büchsenstraße 37, 70174 Stuttgart
Kosten: Du bist eingeladen.

Anmeldung
Wir bitten um verbindliche Anmeldung. Das erleichtert uns die Vorbereitungen. Vielen Dank!

L.E.B.E.N. aus der Sicht eines Teilnehmers

simeon.JPGSimeon Conrad, L.E.B.E.N Teilnehmer, ist 20 Jahre, Erzieher aus Möhringen und arbeitet in einem Kindergarten. Er mag: Nutella, barfuß an den Strand gehen und Berge.

OnlineRedaktion: Simeon, wie kamst du zum L.E.B.E.N.Training?

Simeon C.: Ich wurde von Carolin Gaiser ziemlich direkt darauf angesprochen. Sie meinte, dass das L.E.B.E.N. Training etwas für mich wäre. Nach einem informativen Gespräch mit Gott und mit Caro habe ich mich entschieden dabei zu sein.

OnlineRedaktion: Was waren anfangs deine Erwartungen ans L.E.B.E.N.Training?

Simeon C.: Damals habe ich erwartet, dass durch die 12 für mich neuen Gewohnheiten, meine Beziehung zu Gott wächst.

OnlineRedaktion: Und wie trainiert man bei L.E.B.E.N.?

Simeon C.: Ich würde sagen: Learning by doing. Schritt für Schritt natürlich. Angelehnt ist das an das Prinzip von Nachfolge. Was bedeutet, dass man zuerst schaut wie machen es andere, dann bekommt man Unterstützung, bis man das Erlernte selbständig kann.

OnlineRedaktion: Wie klappt das aus deiner Sicht mit dem Verhältnis von Anleitung und Eigenverantwortung?

Simeon C.: Aus meiner Sicht liegt viel Eigenverantwortung bei  jedem selbst. Bei unseren regelmäßigen Treffen werden wir aber echt gut angeleitet und herausgefordert auch zum Handeln überzugehen. Auch die Gespräche bleiben nicht bei der Theorie stehen, sondern wir überlegen, wie wir im Alltag selbst Verantwortung für unsere Ideen und Pläne übernehmen können.

OnlineRedaktion: Was funktioniert noch ganz gut bei L.E.B.E.N.?

Simeon C.: Neben dem wichtigem gemeinschaftlichen Austausch (mit vollem Mund, denn bei jedem Treffen tischt Carolin ganz schön was auf) klappt das Huddeln besonders gut. Huddeln – jemand  formuliert ein Thema, das ihn oder sie im Moment beschäftigt, eine Frage oder ein Problem, und die Gruppe versucht über gezielte Fragen der Person zu helfen. Am Ende geht die Person einen Schritt weiter und überlegt ob sie noch weitere Unterstützung braucht, und plant weitere Schritte.

OnlineRedaktion: Was hat sich bei dir in deinem Leben verändert seit du beim L.E.B.E.N.Training dabei bist?

Simeon C.: Bei mir sind so einige Steine in Rollen gekommen. Ich mache mir über Themen Gedanken, über die ich mir sonst keine gemacht habe.

OnlineRedaktion: Welche der jesusmäßigen Gewohnheiten hat es dir besonders angetan?

Simeon C.: Die Gewohnheit, einen anbetenden Lebensstil zu führen fordert mich im Alltag ganz schön heraus. Es ist für mich überraschend gewesen was es konkret bedeutet einen anbetenden Lebensstil zu führen.  Seither versuche ich Gott mit meinem ganzen Leben die Ehre geben.

OnlineRedaktion: Zum Training gehört auch ein Projekt in der Praxis. Was hast du geplant? Wie sieht dein „Projekt“ aus?

Simeon C.: Kurz beschrieben: es geht darum, mit Menschen, die ich in der Kletterhalle kennengelernt habe zu huddlen.

OnlineRedaktion: Vielen Dank für diesen Einblick Simeon.

Gründertraining Stuttgart startet in die 2. Runde

Zum Abschluss waren wir eingeladen bei Jojo, Ade, Christian und Katrin in Grafrat bei München im Gründungsprojekt Haggai. Es war ein gelungener Abschluss des ersten Gründertrainings in Stuttgart. Wir blicken zurück auf eineinhalb Jahre Weg- und Lerngemeinschaft.

Gründertraining 2011

Was die Teilnehmer über das Training sagen:

„Die Reise von Kapitän und Entdecker Shakelton, um die es am ersten Treffen ging, hat mich bis heute begleitet und gibt mir Mut, Ungewöhnliches aber Authentisches zu tun.“

„Ihr habt uns gutes Werkzeug gegeben um zu gründen“

„Ohne die ermutigenden Einheiten wären wir schon längst wieder wie Petrus „bei unseren Netzen“ gelandet.“

Und das Gründertraining geht weiter. Nach den erfolgreich gestarteten Trainings in Olten und Zürich geht das Gründertraining Stuttgart in die zweite Runde:

Gründertraining Stuttgart

Freitag, 21. Oktober 2011 SELBSTFÜHRUNG
Wege zu einer authentischen Gründerpersönlichkeit

Freitag, 13. Januar 2012 VISION
Eine geistlich inspirierte Sicht gewinnen und weitergeben

Freitag, 20. April 2012 SCHRITTE
Planung und Umsetzung ermöglichen

Mittwoch, 13. Juni 2012 Modul: GEMEINSAM UNTERWEGS
Teams aufbauen und führen

Freitag, 12. Oktober 2012 Modul: NETWORKING
Beziehung zu jesusfernstehenden Menschen leben

Hier findest du alles zu Anmeldung, Kosten und Trainern. Und was du sonst noch wissen musst findest du hier.

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Unsere Reise zu einem jesusmäßigen L.E.B.E.N.

Was vor uns liegt ist nicht weniger spannend als das, was hinter uns liegt. Es ist eine Reise mit interessanten Zwischenstops die wir da gemeinsam machen.

Ein paar kleine Anekdoten aus unserem L.E.B.E.N.:

Was hat Lady Gaga mit L.E.B.E.N. zu tun? Viel, wenn man bemerkt, dass man sich manchmal ebenso “verrückt, schrill und bunt” fühlt wie Lady Gaga. Das zumindest brachte das Monatsthema Identität im April zum Vorschein. Daneben haben uns der Umgang mit der eigenen Einsamkeit, das Unterwegs sein im Auftrag Gottes und die Umbrüche und Neuöffnungen im Leben gaga.jpgähnlich wie beim Fall der Berliner Mauer, beschäftigt.

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Ein rundum gelungener Workshop im CVJM Stuttgart, einem neugeborenen L.E.B.E.N.-Zuwachs namens Elias und jede Menge Überraschungen erlebten wir am 06. Mai zusammen beim Workshopmodul 3. Und so langsam starten die Einzelnen durch mit ihren L.E.B.E.N. Projekten und Gruppen “vor Ort”. Die aufregendste Idee: ein 1:1 Mentoring mit einer Person, die Jesus nicht kennt, sich aber für  das Training interessiert … Wahnsinn, oder?

Extrem tiefgehend und direkt aus dem Leben sind auch die ersten Überlegungen zur Abschlussarbeit von L.E.B.E.N. im August. Es sind Themen wie:

  • Vergebung leben im persönlichen Umfeld
  • Persönlichkeitsstrukturen und unterschiedliche Arten des Glaubenslebens
  • Geistige Übungen – Kontemplation
  • Christliche Freiheit im 21. Jhdt. in Bezug zu Freiheit in der Postmoderne
  • Mentoring
  • „Huddeln mit Normalos“
  • Von der Uni in den Bioladen – lebensweltorientiert glauben und leben  

“Mit L.E.B.E.N. in die Zukunft …” | Frauke Junghans aus Tübingen

OnlineRedaktion: Hallo Frauke - woher könnten die Vineyard-Blogleser dich kennen?
Frauke: Erstmal bin ich anzutreffen bei den unterschiedlichsten Angeboten der Jakobusgemeinde in Tübingen. Dann könnte man mich aus der Zeit kennen, als ich als Reisesekretärin der SMD viel unterwegs war. Auch jetzt bin ich noch viel unterwegs - zum Beispiel auf dem NetworkCamp. Durch unsere kleine Tochter Finja trifft man mich zur Zeit auch oft in der KiTa in Entringen oder  beim Mittagschlaf-Spaziergang. Mit meinem Mann Sascha kann man mich zur Zeit im Garten beim Äpfel aufsammeln beobachten.

OnlineRedaktion: Du bist L.E.B.E.N.-Trainerin und beim Training ab Oktober dabei. Worum gehts bei L.E.B.E.N.?
Frauke: Es geht darum, dass Wahrheiten die man erkannt hat auch praktisch ins Leben rutschen. Das ist das Prinzip von L.E.B.E.N..

OnlineRedaktion: Was fasziniert dich persönlich an L.E.B.E.N.?
Frauke: Vor allem die bunte Zusammensetzung der L.E.B.E.N.-Gruppen. Dass da Menschen mit unterschiedlichen Prägungen und Hintergründen zusammensitzen und über Lebensthemen nachdenken und jeder dazu auch wieder eine persönliche Geschichte hat - und alle sind unterwegs zu einem jesusmäßigen Leben. Ich glaube, dass da eine Masse von genialen Gedanken und ganz viel Feuer dabei herauskommt.

OnlineRedaktion: Was sind deine aktuellen Erfahrungen mit dem was hinter LEBEN steht?
Frauke: Wenn ich an die Zeltstadt zurück denke, hat es mich fasziniert, wenn man merkt, dass  Freiheit aufbricht bei Menschen. Wenn wir unsere Fragen und Krisen, aber auch unsere Tiefen und Entdeckungen miteinander teilen, dass da ein Blickwechsel passiert. Ein Wechsel von “ich bin frustriert” hin zu - “das ist mein nächster kleiner Schritt im Alltag”. Es geht dabei um mich und hat gleichzeitig Auswirkungen in mein Lebensumfeld hinein. Es ist eine sehr konkrete Form um als Gemeinschaft und Person zu wachsen.  Was mir persönlich nochmal bewusst wurde ist, dass wir Gott oft nur aus Gesetzlichkeit gehorsam sind und nicht der Glaube meine Motivation ist. Wenn ich vom Gesetz her komme,  komme ich immer zu kurz. Wenn ich von Jesu Verheisungen her komme, dann darf ich in die Freiheit eintreten jesusmäßig zu leben. Ganz praktisch wirds, wenn ich merke, dass ich frei sein kann Dinge zu geben und mich darauf verlassen kann, dass Gott mich versorgt.

OnlineRedaktion: Was erhoffst du dir für die Gruppen, die mit L.E.B.E.N. arbeiten werden?
Frauke: Offenheit, Inspiration, Weggemeinschaft, Spaß, herzhaftes Lachen, das Erleben: “Gott stellt meine Füße auf weiten Raum”, das Gefühl wünsch ich mir. Und dass sich in dem Miteinander eine neue Dimension von Gemeinde offenbart, dass es um eine Jüngerschaftskultur geht und dass L.E.B.E.N. diese Erfahrung hineinträgt in das Leben der Gruppe.

OnlineRedaktion: In welcher Weise bist du beteiligt bei L.E.B.E.N.?
Frauke: Ich bin als L.E.B.E.N.-Trainerin Montags einmal im Monat mit der RegioGruppe Tübingen unterwegs (auf dem Sofa oder unter dem Apfelbaum), ich bin als L.E.B.E.N.-Trainerin selbst auch Teil der Weggemeinschaft. Ich werde zum einen die Gruppe anleiten, aber auch mit meinen Lebensthemen teil davon sein. Darüber hinaus bin ich freiberuflich auch mit ähnlichen Themen unterwegs. Dafür kann man mich natürlich auch anfragen.

OnlineRedaktion: Herzlichen Dank Frauke, wir sehn uns im Oktober.  

 

Aleko Vangelis von Soul Devotion über P.O.W.E.R.

Onlineredaktion: Hallo Aleko! Sag uns kurz: Wer bist du? Was machst du? Wo lebst du? 

Aleko: Ich bin Aleko Vangelis, bin griechischer Schwabe, 32 Jahre alt. Ich bin als Jugendreferent angestellt für den Jugend- und Junge Erwachsenenbereich Soul Devotion bei Kirche im Aufbruch. Außerdem bin ich Diakon der evangelischen Landeskirche. Ich lebe mit meiner Frau Sarah und  mit  unseren (seit kurzem) zwei Kindern in Asperg bei Ludwigsburg. Wir wohnen zusammen mit einer befreundeten Familie in einem tollen Zwei-Familien-Haus.

powweOnlineredaktion: Bei P.O.W.E.R. gehts um einen “natürlich übernatürlichen Lebensstil”. Wie lebst oder erlebst du das selbst in deinem Leben?

Aleko: Ja was soll man da sagen? Im Prinzip bin ich seit ein paar Jahren auf diesem Weg “natürlich übernatürlich” zu leben. Natürlich heißt für mich, dass das auch ein Prozess ist mit dem Übernatürlichen. Es entwickelt sich und ich erlebe, dass Gottes übernatürliche Kraft in meinem Alltag da ist. Zum Beispiel wenn ich gedanklichen Impulsen folge im Gebet oder wenn Gott immer wieder im Alltag - egal wo ich bin - zu hören ist. Ich erlebe wenn ich für Menschen bete, dass er spricht. Auch wenn es erstmal keine großen Sachen sind, aber das was passiert wenn ich ausspreche was ich von Gott höre, zeigt mir, dass es Veränderung bei Menschen bewirkt. Auch wenn wir bei Soul Devotion oder im Alltag  um Heilung für Menschen beten, erleben wir immer wieder, dass Gott wirkt.

alekoEtwas, was mich immer wieder beschäftigt ist der Gedanke: “Als Christen, die sich nach Übernatürlichem sehen, warten wir immer auf die Wunder in der Gemeinde.” Martin Bühlmann von Vineyard hat dann vor drei oder vier Jahren zu mir gesagt: “Wunder gehören in das Leben von Menschen die Jesus nicht kennen.” Und ich glaube, wenn wir mit Menschen die Gott nicht kennen unterwegs sind, werden wir sehen, dass Gott Wunder tut. Aber dazu müssen wir uns auf den Weg machen. Das tue ich und ich erlebe immer wieder, dass dort wo ich mutig auf Gott höre, mein Leben als Christ Auswirkungen hat im Leben von Freunden, die ihn nicht kennen.

Onlineredaktion: Aleko, welche Hoffnungen verbindest du mit dem Seminar?

Aleko: Dass wir weiter ermutigt werden, gute Erfahrungen machen, Gottes Geschichten wahrnehmen und sehen wie Gott wirkt. Dass wir es in unserem Alltag sehen, dass wir sehen, dass Gott Dinge vorbereitet. Er macht uns betreit mutig auf Menschen zuzugehen. Dass es Auswirkungen auf unsere Gemeinden hat und auf den Alltag bei uns zuhause.

Onlineredaktion: Was würde wohl NICHT passieren, wenn es das Seminar nicht gäbe?

Aleko: Das werden wir sehen wenn wirs erlebt haben! :) P.O.W.E.R soll aber auf jeden Fall eine Verbindung sein in den Alltag . Es geht nämlich nicht nur darum, auf der Zeltstadt an einem besonderen Tag ein übernatürliches Abenteuer mit vielen guten “God-Storys” zu erleben. Natürlich Übernatürliches braucht den Alltag und dort wollen wir es integrieren.

Onlineredaktion: Wie wird sich Soul Devoion an P.O.W.E.R. beteiligen?

Aleko: Leben aus der Kraft des Heiligen Geistes gehört zu unserer DNA, zu dem was uns geprägt hat. Wir bringen also unsere Erfahrungen mit, verschiedenen Menschen, die auf diesem Weg schon gehen.

Onlineredaktion: An wen richtet sich P.O.W.E.R. und wer kann dabei sein?

Aleko: An alle ab 18! Und an alle, die Lust haben, diesen Prozess mit anderen zu gehen. Die sich herausfordern lassen wollen, die eine Sehnsucht haben im Alltag  einen natürlich übernatürlichen Lebensstil zu entdecken. Und ich glaube mit dem Umsetzen kommen auch die Früchte und Gottes Freundlichkeit wird auf ganz verschiedene  Art und Weisen Gestalt gewinnen.

Onlineredaktion: Vielen Dank Aleko für dein Statement und viel Spaß mit den Wundern und der Freundlichkeit Gottes.