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Archiv für die Kategorie 'Werteorientierter Gemeindebau'

Nachträgliche Ostergedanken

Carolin Gaiser
, am am 18. April 2012
in Soziale Gerechtigkeit, jesusmäßig, Kirche & Ökumene und Allgemein. 0 Kommentare

Über Ostern war ich (Caro) in Berlin und da gabs für mich statt “Ostereiersuche” eine regelrechte “Osterwortsuche”. Das Ergebnis seht ihr hier:

8.30 h Ostersonntag: Seit einigen Tagen bin ich in Berlin. Sie drängt sich mehr und mehr in mein Bewusstsein. Unbewusst war sie schon länger da. Die Frage, warum es mir so schwer fällt, Ostern zu begreifen. Was sagt man heute zur Auferstehung und den Sieg Jesu über den Tod? Also ich bin heute (Sonntag) etwas sprachlos und suche nach Worten. Osterwortsuche statt Ostereiersuche.

Aus der Sicht eines gläubigen Atheisten, Piratenmitglied mit einem sozial-liberalen Denkansatz ist die Forderung nach der Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag doch irgendwie berechtigt. Das sind Menschen, die 20 oder 30 oder noch mehr Jahre alt sind und noch nie in ihrem Leben einen Anlass darin sahen, den Todestag Jesu als einen besonderen Tag zu feiern. Warum auch? Sie glauben nicht dran. An Ostern. Eine Frage drängt sich mir auf: Was, wenn wir wirklich auf dem Weg in eine nachchristliche Zeit sind oder uns schon mitten drin befinden? Was, wenn die Menschen es wirklich nicht glauben – wollen – können – … ? Ostern. Was, wenn es auf jeden Fall näher und realer ist als ich bisher dachte? Vor allem hier in Berlin wird es mir bewusst. Die Leute sind irritiert über jemanden wie mich, die scheinbar so ist wie sie, auf unerklärlicher Weise aber zur Kirche gehört …

“Ostern? Keiner versteht um was es eigentlich geht. Wer hat da auch schon den Durchblick? Evangelisch? Katholisch? Ist doch alles das Gleiche” – offenbarte mir erst vorgestern eine junge, gebürtige Berlinerin. Und ich fange an zu denken und frage mich: “Wo kommen denn unsere ganzen Traditionen her? Wer hat die Feiertage als freie Tage eingeführt, erstritten, …? Warum gibt es eine staatliche Kirchensteuereinzugsmaschinerie? Weiß das jemand? Erzählt uns das einer? War das mal jemand wichtig? Was steckt denn dahinter? Wart ihr früher alle brennende, heißblütige Christen? Wer war dafür?

Ich stelle fest: Von vielem haben wir Christen heute selbst keinen Plan mehr. Wir haben uns von der Kirche und den Traditionen entfernt. Oder sie sich von uns, das kann auch sein. Warum läuten die Glocken? Was sind Paramente? Wie kann ich bei der Diakonie mitmachen? Was arbeitet ein Pfarrer? Und, und, und! Ich wünsche mir die Wiederentdeckung alter Bräuche und Zusammenhänge, eine Entrümpelung unnötiger und veralteter Vorstellungen, eine lebensweltorientierte Verknüpfung von Lebensraum und Kirche, Beziehungsorte, Zwischenräume, Begegnungen. Neuentdeckung. Höhlenforschung. Abenteuerland. Steinbruch. Aufräumen. Ausmisten. Auch die Kirchengesetzbücher. Da hat sich so mancher Staub angesammelt. Auch sollten manche Vereinbarungen zwischen Staat und Kirche hinterfragt werden. Ich bin nicht bereit gekapert zu werden. Aber es gibt einen Grund für den”Angriff” der Piraten und die Verwirrung der Menschen. Und das will ich ernst nehmen. Ich glaube wir können nur an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn wir uns dieser Herausforderung ernsthaft stellen. Das beginnt damit, dass wir es einmal “denken” ohne gleich vor Angst in Ohnmacht zu fallen. In all dem Piraten-Angriff-Szenario, auf die “unumstößlichen Grundmauern” unserer Gesellschaft und mitten in der Gleichgültigkeit der Menschen ist  es jedenfalls wieder mal Ostern.

0.30 h Ostermontag: Ich hab jede Menge Osterworte gefunden heute. Zusammengefasst kann ich sagen: Die Auferstehungskraft die Ostern mit sich bringt ist meine ganze Hoffnung.  Ganz egal was die Zukunft bringt. Ganz gleich ob ich reich oder arm, alt oder älter sein werde: die Dinge werden sich verändern. Mehr wahrscheinlich als ich mir heute vorstellen kann. Aber ich will diese Gesellschaft mitgestalten. Neu, 2012, mit Vergangenheit, für die Zunkunft. Ich will mit der Auferstehungskraft von Ostern für unser Land rechnen. Ostern bringt Veränderung und Hoffnung. Und die werden wir brauchen – als Kirche, als Freunde, als Demokratische Republik, als Christen, als Europäer, als Weltbürger, als Menschen. Wie gut, dass wir die Osterkraft kennen. Eine Kraft und eine Macht, die Grenzen überwindet, die frei macht von Abhängigkeit, eine Kraft, die Neues schafft, die zum Eigentlichen führt. Mehr über diese Kraft gibts übrigens hier: Lukas 24, Bibel

Ein fröhlich-buntes Frühlings-Oster-Treffen

Marcus Hausner
, am am 2. April 2012
in Gemeinschaft Stuttgart, jesusmäßig, Werteorientierter Gemeindebau, Vineyard Gemeinschaften und Allgemein. 0 Kommentare

Es begann mit einer harmlosen Frage an einem Donnerstagabend: „Können wir nicht mal einen kleinen Flohmarkt für die Leute hier machen? Die freuen sich bestimmt…“ Antwort 1:„Ja, coole Idee. Aber wann?“ Antwort 2: „Wie wärs am Impulstag?“ Antwort 3: „Ok – los geht’s!“

Die Entscheidung war schnell getroffen, die Begeisterung groß. Innerhalb kürzester Zeit wurden Flyer und Plakat entworfen, Einladungen verschickt und Aufgaben verteilt. Heraus kam ein fröhlich-buntes Frühlings-Oster-Treffen mit Bastelangebot im Kirchengang, Kuchenbuffet unter der Empore und einem 1 € Kleiderflohmarkt vor der Kirche. Selbst das Wetter spielte mit, mit jeder Menge Sonne.

Rund 20 Bergerinnen und Berger freuten sich über die offene Kirche, kostenlosen Kaffee & Kuchen und die super günstigen Klamotten. Obwohl wir manchen zum ersten Mal begegnet sind, fühlte es sich an, als würden wir uns schon ewig kennen. Es war eine sehr herzliche und offene Atmosphäre.

aufbau

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basteln

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Noch eine Geschichte, erlebt von Caro: Für einen kleinen italienischen Jungen war die Kirche der reinste Abenteuerspielplatz. Interessiert stand er vor dem Altar und versuchte in das große Buch zu spähen. Als ich zu ihm ging und ihn fragte ob er denn wüsste, was das für ein Buch sei, schaute er mich mit großen Augen an und schüttelte den Kopf. Gemeinsam haben wir dann ganz an den Anfang geblättert und ich habe ihm erzählt, dass es ein Buch direkt von Gott ist. Und dass darin die ganze Geschichte vom Anfang der Welt und von Gott und seinen Menschen erzählt wird. Er staunte nicht schlecht: „Caro, und was steht da?“ Langsam las ich ihm vor: “Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde - dann etwas freier - und die Sterne und den Mond und die Sonne und die Elefanten und die Fische und die Menschen”

Seine Reaktion war umwerfend. Er strahlte mich an, stieß ein: „UND MICH HAT ER AUCH GEMACHT!“ hervor und düste wieder weiter durch die Gänge der Kirche. Ich bekam ein verblüfftes Lächeln zurück als ich ihm hinterher rief: „Und bei dir hat er sich besonders viel Mühe gegeben…“ Da wurden wir ein  bisschen  Freunde glaube ich.

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kaffee

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Zum Abschluss gabs noch ne kleine Worship-Session in der Kirche, die von viel Dankbarkeit und Begeisterung geprägt war. Wir haben erlebt, wie Menschen berührt wurden und wir haben uns berühren lassen an diesem Nachmittag. Da steckte sicher Gott selbst dahinter… Vielen Dank!

1. Vineyard Impulstag der Gemeinschaft Stuttgart

Marcus Hausner
, am am 22. Februar 2012
in Gemeinschaft Stuttgart, Soziale Gerechtigkeit, Werteorientierter Gemeindebau, Vineyard Gemeinschaften und Allgemein. 0 Kommentare

Willkommen “back-church” (vgl. back stage ;) hieß es am 18.2. um 14.30 h in Stuttgart Berg. Wir befinden uns in einer Phase des Kennenlernens. Jedes Mal finden sich neue Gesichter in der Runde. Jedes Mal gibt es viel zu berichten über Erlebtes, Bestehendes oder Ersehntes. Warum findet jemand in unsere Gemeinschaft? Welche Menschen liegen euch am Herzen? Wovon träumt ihr? Das waren nur einige der Themen, über die bei Kaffee und Kuchen in der “Back-Church”  geplaudert und diskutiert wurde. Die Gastfreundschaft der Berger Kirchengemeinde war für uns mal wieder eine Wucht.

Inhaltlich beschäftigte uns die Frage nach den Vineyard Werten und wie wir sie leben und gestalten wollen.

  • Wir rechnen mit dem kommenden und schon anbrechenden Reich Gottes, wie Jesus es gelehrt und praktiziert hat
  • Wir rechnen mit Gottes kraftvoller Gegenwart und wollen sie erleben
  • Wir pflegen einen Lebensstil der Barmherzigkeit, der sich den Menschen zuwendet
  • Wir schaffen Räume für heilende Gemeinschaft
  • Wir tragen in den LOGs zur Erneuerung von Kirche und Gesellschaft bei

Das konkretisiert sich momentan in diesen Andockpunkten:

  • Impulstag Stuttgart 31.3. 14.30 h
  • Gottesdienst in Berg - sonntags 9.30 Uhr
  • Bergtour – Kontaktarbeit in S-Berg - donnerstags 18-20 Uhr
  • Gebetstelefonkonferenz - montags 6.15 Uhr
  • Die Socialbar Stuttgart http://socialbar.de/wiki/Stuttgart
  • Koch- und Freitzeit-Events mit Familien und Singles
  • (Ehe)Leben teilen im Alltag

Für weitere Infos, deine persönlichen Fragen oder wenn du in den Emailverteiler aufgenommen werden willst, wende dich einfach an:

carolin.gaiser@vineyard-gemeinschaften.de

Trainingszentrum startet mit Entdeckertag

Marcus Hausner
, am am 8. Dezember 2011
in L.E.B.E.N., Leiterschaft, Vineyard Gemeinschaften und Allgemein. 1 Kommentar

entdecken  | erleben | ermutigen waren die Stichworte für den 3. Dezember beim “Empowerment Entdeckertag” in Stuttgart. Nach einem runden und kreativen Abschluss des ersten L.E.B.E.N. Trainings 2010/2011 am Vormittag, fanden sich ab 14 Uhr rund 80 Interessierte und Freunde von Vineyard Empowerment und Soul Devotion im CVJM in Stuttgart ein. Quer durch die kirchliche Gemeindelandschaft hatten sich die Menschen schon im Vorfeld angemeldet. Die Besucher kamen unter anderem aus landeskirchliche Gemeinden, CVJMs, FEGs, von Soul Devotion, den Baptisten, vom Offenen Abend, aus der BGG, von OM, dem ICZ, vom Wörnersberger Anker und von Vineyard. Wir sind begeistert von der Vielfalt und dem breiten Interesse. Ebenso vielfältig gestalteten sich die Beiträge und Workshops.

Highlights waren Themen wie:

Vineyard-Gemeinschafts-Gründung in Württemberg,

Training für einen natürlich-übernatürlichen Lebensstil

L.E.B.E.N.Gruppen als Idee für Kirchengemeinden 

Empowerment Entdeckertag

Einige Teilnehmer bedankten sich hinterher für die Plattform zum Erfahrungsaustausch an dem Tag, für das aktive Networking und den Einblick in die Vision für das Trainingszentrum in Stuttgart. Befähigung und Ermutigung für einen jesusmäßigen Lebensstil im 21. Jahrhundert steht im Zentrum der Angebote. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen über das Jahr hinweg.  Anfang 2012 startet sowohl die nächste Runde L.E.B.E.N. Training  wie auch diverse Seminare und Workshops.

Empowerment-Entdeckertag am 3. Dezember 2011

Marcus Hausner
, am am 12. September 2011
in jesusmäßig, Leiterschaft, Vineyard Gemeinschaften und Allgemein. 0 Kommentare

EntdeckertagEin Nachmittag …
• für Menschen in Verantwortung in Kirche und Gesellschaft
• um Menschen und Inhalte des L.E.B.E.N.-Trainings und mehr von vineyard empowerment kennenzulernen
• der ermutigt und erleben und entdecken lässt

Die Inhalte
• Das Leben entdecken mit Carolin Gaiser und Frauke Junghans
• L.E.B.E.N. leben in Gemeinschaft mit Aleko Vangelis
• empowerment News & Infos mit Marcus Hausner
• 2 x Kurz-Workshops
• Wertvoll! Werte leben | Menschen stärken | Welt verändern mit Marcus Hausner und Lars Stängle

Termin: Samstag, 3. Dezember 2011
Dauer: 14.00 - 17.00 Uhr
Ort: CVJM Stuttgart, Büchsenstraße 37, 70174 Stuttgart
Kosten: Du bist eingeladen.

Anmeldung
Wir bitten um verbindliche Anmeldung. Das erleichtert uns die Vorbereitungen. Vielen Dank!

250 junge Christen beim NetworkXXL-Camp

Marcus Hausner
, am am 8. Juli 2011
in jesusmäßig, Leiterschaft, Kirche & Ökumene und Allgemein. 0 Kommentare

network„erfrischend, berührend und sehr motivierend“

Sich vernetzen, Visionen teilen, konsequente Nachfolge einüben, die Beziehung zu Gott erneuern –rund 230 Dauerteilnehmer und 50 Tagesgäste praktizierten das beim 8. NetworkXXL-Camp vom 23.-26.6. auf der Nordalb, veranstaltet vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (ejw) und Soul Devotion.

„Gebt ihr ihnen zu essen!“ dieses Zitat aus der Geschichte der Speisung der 5000 (Markus 6) war Grundlage für die authentischen Predigten von Rich Atkinson(Sheffield, UK). Woran machen wir unsere Identität fest? Ziehen wir sie aus unseren Erfolgen, die uns Einfluss und Sicherheit zu verleihen scheinen? Oder leben wir aus der von Gott verliehenen Identität als Kinder Gottes, die uns unabhängig von unseren Leistungen geschenkt wird. Eindrücklich beschrieb Rich Atkinson, wie Gott seinen Bund mit uns in Christus am Kreuz schließt und damit nicht nur unsere Sünden übernimmt, sondern auch alles Gute, was unsere Person und unser Leben ausmacht. Umgekehrt haben wir Teil an allem was Gott gehört. In dieser Haltung ermutigt hieß es am Sonntag wieder loszugehen, um vor Ort  zu leben und umzusetzen, was wir in Christus sind.

All das zog sich jedoch nicht nur durch die Impulse am Vormittag, sondern wurde in intensiven Gebets- und Lobpreiszeiten mit der genialen NWXXL-Combo vertieft. In über 25 Huddle-Gruppen wurden dann persönliche Handlungsschritte für den Alltag daheim entwickelt. Inspirierend waren dabei auch die rund 20 Seminare zu Themen wie „Teamleitung“ oder der „Kultur Junger Erwachsener“, über Praxis-Beispiele „missionaler Gemeinschaften“ aus Stuttgart, Nürnberg oder Zürich, Seminaren zu „Gottes Stimme hören“ und „Gebet für Kranke“  bis zu persönlicheren Themen wie „Sexualität“ oder „Dienen statt Verdienen“. Nicht nur in den Seminaren teilten neben deutschen Referenten auch solche aus der Schweiz, Dänemark, Norwegen und England ihre Erfahrungen. Sie brachten sich genauso ins „Networking“ ein – dem Herzstück des Camps. Das fast 24 Stunden täglich geöffnete NetworkCafé im großen Veranstaltungszelt bot hierzu viele Gelegenheiten, der „Freiraum“ am Nachmittag lud zu entspannten Begegnungen bei Sport oder Talk ein. Wem der Trubel zu viel wurde, der konnte sich in die Stille der Gracelandhalle zurückziehen, die die Leute von „Tube 20“ in eine faszinierende Gebetslandschaft verwandelt hatten, die kreative Zugänge zu Gott eröffnete. Der inzwischen legendäre NetworkXXL-Festabend am Samstag brachte dann alles zusammen: Mit Abendmahl und exzellentem Essen, mit Worship und Disco, Wein und gutem Gespräch, Spaß und Gottesbegegnung wurde gefeiert, was das Camp prägte: Die freiheitliche Gemeinschaft der Kinder Gottes.

Das Fazit einer Teilnehmerin: „NetworkXXL war erfrischend, berührend und stark motivierend“. Darum geht es weiter – das NetworkXXL-Camp 2012 findet vom 7.-10. 6. auf der Nordalb statt.

Bericht von Frauke Junghans

Hier noch ein kleiner Einblick auf Youtube

L.E.B.E.N. aus der Sicht eines Teilnehmers

Marcus Hausner
, am am 23. Juni 2011
in L.E.B.E.N., jesusmäßig, Vineyard Gemeinschaften und Allgemein. 1 Kommentar

simeon.JPGSimeon Conrad, L.E.B.E.N Teilnehmer, ist 20 Jahre, Erzieher aus Möhringen und arbeitet in einem Kindergarten. Er mag: Nutella, barfuß an den Strand gehen und Berge.

OnlineRedaktion: Simeon, wie kamst du zum L.E.B.E.N.Training?

Simeon C.: Ich wurde von Carolin Gaiser ziemlich direkt darauf angesprochen. Sie meinte, dass das L.E.B.E.N. Training etwas für mich wäre. Nach einem informativen Gespräch mit Gott und mit Caro habe ich mich entschieden dabei zu sein.

OnlineRedaktion: Was waren anfangs deine Erwartungen ans L.E.B.E.N.Training?

Simeon C.: Damals habe ich erwartet, dass durch die 12 für mich neuen Gewohnheiten, meine Beziehung zu Gott wächst.

OnlineRedaktion: Und wie trainiert man bei L.E.B.E.N.?

Simeon C.: Ich würde sagen: Learning by doing. Schritt für Schritt natürlich. Angelehnt ist das an das Prinzip von Nachfolge. Was bedeutet, dass man zuerst schaut wie machen es andere, dann bekommt man Unterstützung, bis man das Erlernte selbständig kann.

OnlineRedaktion: Wie klappt das aus deiner Sicht mit dem Verhältnis von Anleitung und Eigenverantwortung?

Simeon C.: Aus meiner Sicht liegt viel Eigenverantwortung bei  jedem selbst. Bei unseren regelmäßigen Treffen werden wir aber echt gut angeleitet und herausgefordert auch zum Handeln überzugehen. Auch die Gespräche bleiben nicht bei der Theorie stehen, sondern wir überlegen, wie wir im Alltag selbst Verantwortung für unsere Ideen und Pläne übernehmen können.

OnlineRedaktion: Was funktioniert noch ganz gut bei L.E.B.E.N.?

Simeon C.: Neben dem wichtigem gemeinschaftlichen Austausch (mit vollem Mund, denn bei jedem Treffen tischt Carolin ganz schön was auf) klappt das Huddeln besonders gut. Huddeln – jemand  formuliert ein Thema, das ihn oder sie im Moment beschäftigt, eine Frage oder ein Problem, und die Gruppe versucht über gezielte Fragen der Person zu helfen. Am Ende geht die Person einen Schritt weiter und überlegt ob sie noch weitere Unterstützung braucht, und plant weitere Schritte.

OnlineRedaktion: Was hat sich bei dir in deinem Leben verändert seit du beim L.E.B.E.N.Training dabei bist?

Simeon C.: Bei mir sind so einige Steine in Rollen gekommen. Ich mache mir über Themen Gedanken, über die ich mir sonst keine gemacht habe.

OnlineRedaktion: Welche der jesusmäßigen Gewohnheiten hat es dir besonders angetan?

Simeon C.: Die Gewohnheit, einen anbetenden Lebensstil zu führen fordert mich im Alltag ganz schön heraus. Es ist für mich überraschend gewesen was es konkret bedeutet einen anbetenden Lebensstil zu führen.  Seither versuche ich Gott mit meinem ganzen Leben die Ehre geben.

OnlineRedaktion: Zum Training gehört auch ein Projekt in der Praxis. Was hast du geplant? Wie sieht dein „Projekt“ aus?

Simeon C.: Kurz beschrieben: es geht darum, mit Menschen, die ich in der Kletterhalle kennengelernt habe zu huddlen.

OnlineRedaktion: Vielen Dank für diesen Einblick Simeon.

Gründertraining Stuttgart startet in die 2. Runde

Marcus Hausner
, am am 12. Juni 2011
in Vineyard DACH, Leiterschaft, Werteorientierter Gemeindebau, Vineyard Gemeinschaften und Allgemein. 0 Kommentare

Zum Abschluss waren wir eingeladen bei Jojo, Ade, Christian und Katrin in Grafrat bei München im Gründungsprojekt Haggai. Es war ein gelungener Abschluss des ersten Gründertrainings in Stuttgart. Wir blicken zurück auf eineinhalb Jahre Weg- und Lerngemeinschaft.

Gründertraining 2011

Was die Teilnehmer über das Training sagen:

„Die Reise von Kapitän und Entdecker Shakelton, um die es am ersten Treffen ging, hat mich bis heute begleitet und gibt mir Mut, Ungewöhnliches aber Authentisches zu tun.“

„Ihr habt uns gutes Werkzeug gegeben um zu gründen“

„Ohne die ermutigenden Einheiten wären wir schon längst wieder wie Petrus „bei unseren Netzen“ gelandet.“

Und das Gründertraining geht weiter. Nach den erfolgreich gestarteten Trainings in Olten und Zürich geht das Gründertraining Stuttgart in die zweite Runde:

Gründertraining Stuttgart

Freitag, 21. Oktober 2011 SELBSTFÜHRUNG
Wege zu einer authentischen Gründerpersönlichkeit

Freitag, 13. Januar 2012 VISION
Eine geistlich inspirierte Sicht gewinnen und weitergeben

Freitag, 20. April 2012 SCHRITTE
Planung und Umsetzung ermöglichen

Mittwoch, 13. Juni 2012 Modul: GEMEINSAM UNTERWEGS
Teams aufbauen und führen

Freitag, 12. Oktober 2012 Modul: NETWORKING
Beziehung zu jesusfernstehenden Menschen leben

Hier findest du alles zu Anmeldung, Kosten und Trainern. Und was du sonst noch wissen musst findest du hier.

 haggai1.jpg

Unsere Reise zu einem jesusmäßigen L.E.B.E.N.

Marcus Hausner
, am am 30. Mai 2011
in L.E.B.E.N., jesusmäßig, Leiterschaft, Vineyard Gemeinschaften und Allgemein. 0 Kommentare

Was vor uns liegt ist nicht weniger spannend als das, was hinter uns liegt. Es ist eine Reise mit interessanten Zwischenstops die wir da gemeinsam machen.

Ein paar kleine Anekdoten aus unserem L.E.B.E.N.:

Was hat Lady Gaga mit L.E.B.E.N. zu tun? Viel, wenn man bemerkt, dass man sich manchmal ebenso “verrückt, schrill und bunt” fühlt wie Lady Gaga. Das zumindest brachte das Monatsthema Identität im April zum Vorschein. Daneben haben uns der Umgang mit der eigenen Einsamkeit, das Unterwegs sein im Auftrag Gottes und die Umbrüche und Neuöffnungen im Leben gaga.jpgähnlich wie beim Fall der Berliner Mauer, beschäftigt.

identitat.jpg


lebenws3.JPG

Ein rundum gelungener Workshop im CVJM Stuttgart, einem neugeborenen L.E.B.E.N.-Zuwachs namens Elias und jede Menge Überraschungen erlebten wir am 06. Mai zusammen beim Workshopmodul 3. Und so langsam starten die Einzelnen durch mit ihren L.E.B.E.N. Projekten und Gruppen “vor Ort”. Die aufregendste Idee: ein 1:1 Mentoring mit einer Person, die Jesus nicht kennt, sich aber für  das Training interessiert … Wahnsinn, oder?

Extrem tiefgehend und direkt aus dem Leben sind auch die ersten Überlegungen zur Abschlussarbeit von L.E.B.E.N. im August. Es sind Themen wie:

  • Vergebung leben im persönlichen Umfeld
  • Persönlichkeitsstrukturen und unterschiedliche Arten des Glaubenslebens
  • Geistige Übungen – Kontemplation
  • Christliche Freiheit im 21. Jhdt. in Bezug zu Freiheit in der Postmoderne
  • Mentoring
  • „Huddeln mit Normalos“
  • Von der Uni in den Bioladen – lebensweltorientiert glauben und leben  

Konferenz-Broschüre online – Anmeldung folgt in Kürze

Marcus Hausner
, am am 9. Dezember 2010
in Werteorientierter Gemeindebau, Kirche & Ökumene und Allgemein. 0 Kommentare

Ein Meilenstein auf dem Weg zur Konferenz ist gesetzt. Sie ist fertig - die Konferenz-Broschüre mit 32 gut gefüllten Seiten.

Du findest dort alles Wissenswerte zu den über 70 Seminaren, neun Foren und zu allen Hauptreferenten, sowie interessante Statements von Unterstützern der Konferenz.

Die Bröschüre steht Dir jetzt bereits als PDF zur Verfügung.

Die Möglichkeit sich zur Konferenz anzumelden folgt in Kürze.

Hier klicken um weitere Konferenz-Broschüren bestellen.


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