Archiv für die Kategorie 'Leiterschaft'

Trainingszentrum startet mit Entdeckertag

entdecken  | erleben | ermutigen waren die Stichworte für den 3. Dezember beim “Empowerment Entdeckertag” in Stuttgart. Nach einem runden und kreativen Abschluss des ersten L.E.B.E.N. Trainings 2010/2011 am Vormittag, fanden sich ab 14 Uhr rund 80 Interessierte und Freunde von Vineyard Empowerment und Soul Devotion im CVJM in Stuttgart ein. Quer durch die kirchliche Gemeindelandschaft hatten sich die Menschen schon im Vorfeld angemeldet. Die Besucher kamen unter anderem aus landeskirchliche Gemeinden, CVJMs, FEGs, von Soul Devotion, den Baptisten, vom Offenen Abend, aus der BGG, von OM, dem ICZ, vom Wörnersberger Anker und von Vineyard. Wir sind begeistert von der Vielfalt und dem breiten Interesse. Ebenso vielfältig gestalteten sich die Beiträge und Workshops.

Highlights waren Themen wie:

Vineyard-Gemeinschafts-Gründung in Württemberg,

Training für einen natürlich-übernatürlichen Lebensstil

L.E.B.E.N.Gruppen als Idee für Kirchengemeinden 

Empowerment Entdeckertag

Einige Teilnehmer bedankten sich hinterher für die Plattform zum Erfahrungsaustausch an dem Tag, für das aktive Networking und den Einblick in die Vision für das Trainingszentrum in Stuttgart. Befähigung und Ermutigung für einen jesusmäßigen Lebensstil im 21. Jahrhundert steht im Zentrum der Angebote. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen über das Jahr hinweg.  Anfang 2012 startet sowohl die nächste Runde L.E.B.E.N. Training  wie auch diverse Seminare und Workshops.

Empowerment-Entdeckertag am 3. Dezember 2011

EntdeckertagEin Nachmittag …
• für Menschen in Verantwortung in Kirche und Gesellschaft
• um Menschen und Inhalte des L.E.B.E.N.-Trainings und mehr von vineyard empowerment kennenzulernen
• der ermutigt und erleben und entdecken lässt

Die Inhalte
• Das Leben entdecken mit Carolin Gaiser und Frauke Junghans
• L.E.B.E.N. leben in Gemeinschaft mit Aleko Vangelis
• empowerment News & Infos mit Marcus Hausner
• 2 x Kurz-Workshops
• Wertvoll! Werte leben | Menschen stärken | Welt verändern mit Marcus Hausner und Lars Stängle

Termin: Samstag, 3. Dezember 2011
Dauer: 14.00 - 17.00 Uhr
Ort: CVJM Stuttgart, Büchsenstraße 37, 70174 Stuttgart
Kosten: Du bist eingeladen.

Anmeldung
Wir bitten um verbindliche Anmeldung. Das erleichtert uns die Vorbereitungen. Vielen Dank!

250 junge Christen beim NetworkXXL-Camp

network„erfrischend, berührend und sehr motivierend“

Sich vernetzen, Visionen teilen, konsequente Nachfolge einüben, die Beziehung zu Gott erneuern –rund 230 Dauerteilnehmer und 50 Tagesgäste praktizierten das beim 8. NetworkXXL-Camp vom 23.-26.6. auf der Nordalb, veranstaltet vom Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (ejw) und Soul Devotion.

„Gebt ihr ihnen zu essen!“ dieses Zitat aus der Geschichte der Speisung der 5000 (Markus 6) war Grundlage für die authentischen Predigten von Rich Atkinson(Sheffield, UK). Woran machen wir unsere Identität fest? Ziehen wir sie aus unseren Erfolgen, die uns Einfluss und Sicherheit zu verleihen scheinen? Oder leben wir aus der von Gott verliehenen Identität als Kinder Gottes, die uns unabhängig von unseren Leistungen geschenkt wird. Eindrücklich beschrieb Rich Atkinson, wie Gott seinen Bund mit uns in Christus am Kreuz schließt und damit nicht nur unsere Sünden übernimmt, sondern auch alles Gute, was unsere Person und unser Leben ausmacht. Umgekehrt haben wir Teil an allem was Gott gehört. In dieser Haltung ermutigt hieß es am Sonntag wieder loszugehen, um vor Ort  zu leben und umzusetzen, was wir in Christus sind.

All das zog sich jedoch nicht nur durch die Impulse am Vormittag, sondern wurde in intensiven Gebets- und Lobpreiszeiten mit der genialen NWXXL-Combo vertieft. In über 25 Huddle-Gruppen wurden dann persönliche Handlungsschritte für den Alltag daheim entwickelt. Inspirierend waren dabei auch die rund 20 Seminare zu Themen wie „Teamleitung“ oder der „Kultur Junger Erwachsener“, über Praxis-Beispiele „missionaler Gemeinschaften“ aus Stuttgart, Nürnberg oder Zürich, Seminaren zu „Gottes Stimme hören“ und „Gebet für Kranke“  bis zu persönlicheren Themen wie „Sexualität“ oder „Dienen statt Verdienen“. Nicht nur in den Seminaren teilten neben deutschen Referenten auch solche aus der Schweiz, Dänemark, Norwegen und England ihre Erfahrungen. Sie brachten sich genauso ins „Networking“ ein – dem Herzstück des Camps. Das fast 24 Stunden täglich geöffnete NetworkCafé im großen Veranstaltungszelt bot hierzu viele Gelegenheiten, der „Freiraum“ am Nachmittag lud zu entspannten Begegnungen bei Sport oder Talk ein. Wem der Trubel zu viel wurde, der konnte sich in die Stille der Gracelandhalle zurückziehen, die die Leute von „Tube 20“ in eine faszinierende Gebetslandschaft verwandelt hatten, die kreative Zugänge zu Gott eröffnete. Der inzwischen legendäre NetworkXXL-Festabend am Samstag brachte dann alles zusammen: Mit Abendmahl und exzellentem Essen, mit Worship und Disco, Wein und gutem Gespräch, Spaß und Gottesbegegnung wurde gefeiert, was das Camp prägte: Die freiheitliche Gemeinschaft der Kinder Gottes.

Das Fazit einer Teilnehmerin: „NetworkXXL war erfrischend, berührend und stark motivierend“. Darum geht es weiter – das NetworkXXL-Camp 2012 findet vom 7.-10. 6. auf der Nordalb statt.

Bericht von Frauke Junghans

Hier noch ein kleiner Einblick auf Youtube

Gründertraining Stuttgart startet in die 2. Runde

Zum Abschluss waren wir eingeladen bei Jojo, Ade, Christian und Katrin in Grafrat bei München im Gründungsprojekt Haggai. Es war ein gelungener Abschluss des ersten Gründertrainings in Stuttgart. Wir blicken zurück auf eineinhalb Jahre Weg- und Lerngemeinschaft.

Gründertraining 2011

Was die Teilnehmer über das Training sagen:

„Die Reise von Kapitän und Entdecker Shakelton, um die es am ersten Treffen ging, hat mich bis heute begleitet und gibt mir Mut, Ungewöhnliches aber Authentisches zu tun.“

„Ihr habt uns gutes Werkzeug gegeben um zu gründen“

„Ohne die ermutigenden Einheiten wären wir schon längst wieder wie Petrus „bei unseren Netzen“ gelandet.“

Und das Gründertraining geht weiter. Nach den erfolgreich gestarteten Trainings in Olten und Zürich geht das Gründertraining Stuttgart in die zweite Runde:

Gründertraining Stuttgart

Freitag, 21. Oktober 2011 SELBSTFÜHRUNG
Wege zu einer authentischen Gründerpersönlichkeit

Freitag, 13. Januar 2012 VISION
Eine geistlich inspirierte Sicht gewinnen und weitergeben

Freitag, 20. April 2012 SCHRITTE
Planung und Umsetzung ermöglichen

Mittwoch, 13. Juni 2012 Modul: GEMEINSAM UNTERWEGS
Teams aufbauen und führen

Freitag, 12. Oktober 2012 Modul: NETWORKING
Beziehung zu jesusfernstehenden Menschen leben

Hier findest du alles zu Anmeldung, Kosten und Trainern. Und was du sonst noch wissen musst findest du hier.

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Unsere Reise zu einem jesusmäßigen L.E.B.E.N.

Was vor uns liegt ist nicht weniger spannend als das, was hinter uns liegt. Es ist eine Reise mit interessanten Zwischenstops die wir da gemeinsam machen.

Ein paar kleine Anekdoten aus unserem L.E.B.E.N.:

Was hat Lady Gaga mit L.E.B.E.N. zu tun? Viel, wenn man bemerkt, dass man sich manchmal ebenso “verrückt, schrill und bunt” fühlt wie Lady Gaga. Das zumindest brachte das Monatsthema Identität im April zum Vorschein. Daneben haben uns der Umgang mit der eigenen Einsamkeit, das Unterwegs sein im Auftrag Gottes und die Umbrüche und Neuöffnungen im Leben gaga.jpgähnlich wie beim Fall der Berliner Mauer, beschäftigt.

identitat.jpg


lebenws3.JPG

Ein rundum gelungener Workshop im CVJM Stuttgart, einem neugeborenen L.E.B.E.N.-Zuwachs namens Elias und jede Menge Überraschungen erlebten wir am 06. Mai zusammen beim Workshopmodul 3. Und so langsam starten die Einzelnen durch mit ihren L.E.B.E.N. Projekten und Gruppen “vor Ort”. Die aufregendste Idee: ein 1:1 Mentoring mit einer Person, die Jesus nicht kennt, sich aber für  das Training interessiert … Wahnsinn, oder?

Extrem tiefgehend und direkt aus dem Leben sind auch die ersten Überlegungen zur Abschlussarbeit von L.E.B.E.N. im August. Es sind Themen wie:

  • Vergebung leben im persönlichen Umfeld
  • Persönlichkeitsstrukturen und unterschiedliche Arten des Glaubenslebens
  • Geistige Übungen – Kontemplation
  • Christliche Freiheit im 21. Jhdt. in Bezug zu Freiheit in der Postmoderne
  • Mentoring
  • „Huddeln mit Normalos“
  • Von der Uni in den Bioladen – lebensweltorientiert glauben und leben  

Vineyard-Leiterkonferenz 2011 “Kirche für die anderen” vom 05.-08.01.2011

leiterkonferenz 2011Sie findet wieder statt die Vineyard Leiterkonferenz 2011 - in Berlin - im Hotel Berlin. Die Konferenz beschäftigt sich in diesem Jahr intensiv mit der Frage wie christliche Führungskräfte für ihren Arbeitsalltag gerüstet sein können. Die Konferenz ist eine Mischung von Anbetung und Ministrytimes, Weiterbildung, Erfahrungsaustausch, Motivation, Beziehungen schaffen, Kultur geniessen und praktischer Anleitung für die Arbeit vor Ort.

Die Zielgruppe sind Führungskräfte aus Gemeinde und Beruf und Menschen, die vom Glauben herkommend Verantwortung in der Welt übernehmen wollen. Ganz besonderes Augenmerk geben wir jungen Menschen und kommenden Führungskräften.

Termin: 05.01. - 08.01.2011

Ort:  Hotel Berlin

Mit dabei in diesem Jahr: Martin und Georgia Bühlmann, Johannes Reimer (Missionswissenschaftler und leidenschaftlicher Jünger Macher), Richard Clinton (Clinton Leadership Insitute, USA) und auf Videoclips Bert Waggoner (National Leader Vineyard USA), Carlos Chacon (National Leader Vineyard Costa Rica) und John Mumford (National Leader UK & Ireland).

Teilnehmende, die zum ersten Mal an einer Vineyard Leiterkonferenz teilnehmen sind herzlich eingeladen zu einem First Timer Cocktail mit Georgia und Martin Bühlmann am Mittwoch.

Hier gehts zur Anmeldung und zur Homepage

P.O.W.E.R. - erlebt!

Hans-Ulrich Läpple, Pfarrer der Landeskirche in Württemberg, wohnt in Althengstett und ist noch keine 40 … aber bald. Hans-Ulrich ist verheiratet und hat eine kleine Tochter. Er liebt es draußen in der Natur zu sein. Vor einigen Jahren hat er die Jugendkirche Choy gegründet. Hans-Ulrich ist einer von sieben Teilnehmern bei “P.O.W.E.R. - das Training für einen natürlich-übernatürlichen Lebensstil”. Im Telefoninterview spürt man seine Begeisterung für das Training… 



OnlineRedaktion: Hans-Ulrich, erzähl doch mal - wie kamst du zu P.O.W.E.R. und was erlebst du dort?

Hans-Ulrich Läpple: Marcus Hausner kenn ich jetzt schon länger und erlebe ihn als einen sympathischen Menschen und als jemanden, von dem ich etwas lernen kann. Vor allem wenn es um Bereiche und Ansätze des Glaubens geht, die mir aus der Landeskirche so nicht bekannt waren. Die Art wie Marcus an die Sache ran geht, macht es mir einfach, dabei zu sein.

Wir arbeiten bei P.O.W.E.R. erst theoretisch mit einem interessanten Reader, den Marcus erstellt hat. Aber es ist nicht nur die Theorie die mich begeistert. Bei P.O.W.E.R. – es ist wie vor 2000 Jahren – man fühlt sich in der Zeit versetzt - zieht man mit einem rabbinischen Lehrer (Marcus Hausner) durch die Straßen von Göppingen. Ich bin ständig am beobachten wie Marcus agiert und muss auf der Hut sein, welche Ideen er sich wieder ausgedacht hat. Ich bin ja selbst Lehrer für Religion. Aber das System Schule funktioniert ganz anders. Als Lehrer versuche ich den Schülern theoretisch eine Sache zu vermittel. Was sie praktisch daraus machen ist nicht Gegenstand des Unterrichts. Bei Marcus läuft das ganz anders: Der Schwerpunkt liegt auf der Praxis.

Marcus hat erzählt, und das leuchtet mir auch ein, dass man Menschen heute nicht mehr (zumindest nicht zuerst) mit Worten erreichen kann. In unserer Welt wird überall behauptet, dass ich dieses oder jenes Produkt unbedingt brauche um glücklich zu werden. Wenn ich als Pfarrer für Jesus werbe, dann reiht sich mein Werben in die lange Reihe anderer Werbeversprechungen ein. Zeichenhaften Handlungen ist da oft mehr Erfolg vergönnt. Jesus erreichte Menschen oft durch Wunder oder andere zeichenhafte Handlungen. Als wir beim Training nach dem Theorieteil mit der Gruppe auf dem Marktplatz in Göppingen standen, meinte Marcus, dass wir hier jetzt “zeichenhaft” agieren könnten - mitten auf dem Marktplatz – könnten wir uns hinknien und Phil 2,10 sichtbar zu machen. „Solche durchgeknallten Sachen mache ich nicht! Was denken die anderen Leute von uns“ … das waren Gedanken, die mir durch den Kopf schossen.  Ich habe es doch gewagt. Und es hat in mir etwas verändert. Plötzlich war es einfach egal was die Leute von mir denken.  Und es hat mir gut getan, meine Knie vor dem Herrn der Herrn zu beugen.

Für mich ist es wirklich etwas hoch Experimentelles was wir tun. Ich habe inzwischen kapiert, dass es gar nicht so sehr darauf ankommt, dass alles funktioniert was wir ausprobieren. Viel wichtiger ist mir, dass sich meine Haltung dem Übernatürlichen gegenüber langsam verändert. Ich lerne, sensibler für Gottes Interaktion mit mir zu sein und für sein Wirken in der Welt. Gottes Wirken und sein Unterwegssein in seiner Welt zu “glauben”, das fasziniert mich. Es tut mir gut, das mal praktisch auszuprobieren und nicht nur in einem Buch darüber zu lesen. Ich bin ja im Umgang mit den Jugendlichen bei Choy auch irgendwie “Rabbi”. Sie schauen sich bei mir – vielleicht oft unbewusst – ab wie ich lebe.  P.O.W.E.R. sensibilisiert mich dafür, meine Rolle als Lehrer im christlichen Glauben bewusste anzunehmen. Außerdem nehme ich  die interessante “Reich-Gottes-Theologie” aus dem Reader mit, wie auch die lockere und ungezwungene Art von Marcus mit dem Übernatürlichen umzugehen. Und natürlich die eine oder andere Methode. Was ich auch mitnehme ist das Stichwort “Gehorsam”. Ich habe verstanden: Wenn wir für Arme einstehen und für Kranke beten ist es nicht eine Frage ob es funktioniert, sondern eine Frage des Gehorsams - Jesus sendet uns - wir gehen. Das leuchtet mir ein. Jetzt bin ich gespannt auf unser nächstes P.O.W.E.R. Treffen.

OnlineRedaktion: Herzlichen Dank Hans für deine begeisterten Erfahrungen.

 

 

 

“Mit L.E.B.E.N. in die Zukunft …” | Frauke Junghans aus Tübingen

OnlineRedaktion: Hallo Frauke - woher könnten die Vineyard-Blogleser dich kennen?
Frauke: Erstmal bin ich anzutreffen bei den unterschiedlichsten Angeboten der Jakobusgemeinde in Tübingen. Dann könnte man mich aus der Zeit kennen, als ich als Reisesekretärin der SMD viel unterwegs war. Auch jetzt bin ich noch viel unterwegs - zum Beispiel auf dem NetworkCamp. Durch unsere kleine Tochter Finja trifft man mich zur Zeit auch oft in der KiTa in Entringen oder  beim Mittagschlaf-Spaziergang. Mit meinem Mann Sascha kann man mich zur Zeit im Garten beim Äpfel aufsammeln beobachten.

OnlineRedaktion: Du bist L.E.B.E.N.-Trainerin und beim Training ab Oktober dabei. Worum gehts bei L.E.B.E.N.?
Frauke: Es geht darum, dass Wahrheiten die man erkannt hat auch praktisch ins Leben rutschen. Das ist das Prinzip von L.E.B.E.N..

OnlineRedaktion: Was fasziniert dich persönlich an L.E.B.E.N.?
Frauke: Vor allem die bunte Zusammensetzung der L.E.B.E.N.-Gruppen. Dass da Menschen mit unterschiedlichen Prägungen und Hintergründen zusammensitzen und über Lebensthemen nachdenken und jeder dazu auch wieder eine persönliche Geschichte hat - und alle sind unterwegs zu einem jesusmäßigen Leben. Ich glaube, dass da eine Masse von genialen Gedanken und ganz viel Feuer dabei herauskommt.

OnlineRedaktion: Was sind deine aktuellen Erfahrungen mit dem was hinter LEBEN steht?
Frauke: Wenn ich an die Zeltstadt zurück denke, hat es mich fasziniert, wenn man merkt, dass  Freiheit aufbricht bei Menschen. Wenn wir unsere Fragen und Krisen, aber auch unsere Tiefen und Entdeckungen miteinander teilen, dass da ein Blickwechsel passiert. Ein Wechsel von “ich bin frustriert” hin zu - “das ist mein nächster kleiner Schritt im Alltag”. Es geht dabei um mich und hat gleichzeitig Auswirkungen in mein Lebensumfeld hinein. Es ist eine sehr konkrete Form um als Gemeinschaft und Person zu wachsen.  Was mir persönlich nochmal bewusst wurde ist, dass wir Gott oft nur aus Gesetzlichkeit gehorsam sind und nicht der Glaube meine Motivation ist. Wenn ich vom Gesetz her komme,  komme ich immer zu kurz. Wenn ich von Jesu Verheisungen her komme, dann darf ich in die Freiheit eintreten jesusmäßig zu leben. Ganz praktisch wirds, wenn ich merke, dass ich frei sein kann Dinge zu geben und mich darauf verlassen kann, dass Gott mich versorgt.

OnlineRedaktion: Was erhoffst du dir für die Gruppen, die mit L.E.B.E.N. arbeiten werden?
Frauke: Offenheit, Inspiration, Weggemeinschaft, Spaß, herzhaftes Lachen, das Erleben: “Gott stellt meine Füße auf weiten Raum”, das Gefühl wünsch ich mir. Und dass sich in dem Miteinander eine neue Dimension von Gemeinde offenbart, dass es um eine Jüngerschaftskultur geht und dass L.E.B.E.N. diese Erfahrung hineinträgt in das Leben der Gruppe.

OnlineRedaktion: In welcher Weise bist du beteiligt bei L.E.B.E.N.?
Frauke: Ich bin als L.E.B.E.N.-Trainerin Montags einmal im Monat mit der RegioGruppe Tübingen unterwegs (auf dem Sofa oder unter dem Apfelbaum), ich bin als L.E.B.E.N.-Trainerin selbst auch Teil der Weggemeinschaft. Ich werde zum einen die Gruppe anleiten, aber auch mit meinen Lebensthemen teil davon sein. Darüber hinaus bin ich freiberuflich auch mit ähnlichen Themen unterwegs. Dafür kann man mich natürlich auch anfragen.

OnlineRedaktion: Herzlichen Dank Frauke, wir sehn uns im Oktober.  

 

“beherzt leben” und Camp 51′

Wenn sich über 600 Jugendliche und Junge Erwachsene kurz vor 20 Uhr vor einem Zelteingang drängen, dann ist es Zeit fürs Abendprogramm bei Soul Devotion auf der Zeltstadt. Am letzten Abend bebt noch einmal das ganze Zelt. Hinter uns liegen acht Tage “beherzt leben”. Beherzt und wie auf zahlreichen Pullovern zu lesen, mit der Aussicht auf ein “WILDES HERZ”. Standhaft; mutig und entschlossen; unerschrocken; couragiert; fest; forsch; furchtlos; heldenhaft; kühn; resolut; schneidig; tapfer; unverzagt (frei nach Hesekiel 36, 26-27). beherztleben

Wer dabei war wird sich erinnern an den Worship (von dem manche sagen, dasss es war die beste Worship-Zeit ihres Lebens war), an “liebe deinen Nächsten, liebe Gott und liebe dich selbst”, an eine Gemeinschaft die über das Camp hinaus “zu Herzen” geht. Mehr als  40 jungen Leuten wird bestimmt auch das L.E.B.E.N.-Seminar und die Reise zu ihrem jesusmäßigen Leben in Erinnerung bleiben. Sie erlebten fünf Einheiten Seminar-Stream mit LebensZeichen (LifeShapes), Bibeleinführung, Power Ministry und drei hochmotivierten L.E.B.E.N. Trainern die sie immer wieder herausforderten eigene praktische Schritte zu gehen.

Aber nicht nur L.E.B.E.N. Teilnehmende wurdern herausgefordert. Am Montag pilgerten über 200 Jesusnachfolgerinnen und - nachfolger in umliegende Städte wie Kirchheim oder Göppingen. mdf.JPGlobpreis.JPG“Die Freundlichkeit Gottes zu den Menschen bringen” war ihre Mission. Und ob beim Müll aufsammeln oder Musik machen, durch Wunderstuhl-Aktionen oder auf der Suche nach “Menschen des Friedens” - war es einfach “wundervoll” zu erleben, dass Menschen uns tatasächlich besonders “freundlich” wahrgenommen haben. Die “Freudenboten Gottes” konnten beim Abendprogramm den Daheimgebliebenen selbst nur staunend berichten, was Gott alles getan hatte. Mehr dazu: “God-Storys”.

Mein persönliches Highlight war jedoch der Poetry Slam auf Fridas Farm mit tiefgründigem, humorvollem, göttlichem und viel viel Emotion. Das war auf jeden Fall BEHERZT! slam

Und dann kam das Ende. Manche Mitarbeiter konnten es kaum erwarten. Schon die ganze Zeltstadt über freuten sie sich auf das nächste Camp. Ein Camp, bei dem Gott im Mittelpunkt steht, mit jeder Menge Action, bei dem die Teilnehmer in Dörfern und Städten untergebracht sind. Ein Camp, das 51 Wochen dauert. Ein Camp, das so genial ist wie kein anderes. In der Zwischenzeit hat es bereits begonnen, das Camp 51.

Soul Devotion auf Facebook –> join us!  51

Carolin Gaiser von “SEiN.WERK” über L.E.B.E.N.

Auf dem Fußballplatz ist es ganz normal. Auch im kleinsten Verein gilt: Wer unter der Woche nicht beim Training war, kann am Sonntag nicht spielen. Das kam mir früher übertrieben vor, aber für die Spieler schien es eine klare Sache zu sein. Ausnahmen gab es und es kam auch auf den Trainer an, aber in den meisten Fälle galt: Wer nicht trainierte, spielte nicht.

fußballfeldAls Christen geht es für uns weniger um die Frage „Wer steht Sonntags mit der Mannschaft auf dem Platz?“ oder „Wie trainieren wir für den Sonntag?“. Aber dafür stellt sich mir die Frage „Wofür trainiert man eigentlich als Christ?“

Ich bin fasziniert von dem Gedanken, dass wir als zusammengestellte Mannschaft, gemeinsam unterwegs sind und FÜR etwas trainieren. Dass es etwas gibt wie „geistliche Fitness“ oder „Ausdauer im Gebet“.

Als mir Marcus Hausner im Januar beim Gründertraining (noch so ein Training ;)) L.E.B.E.N. vorgestellt hat, da fing mein Herz an schneller zu schlagen, denn was ich sah war etwas sehr Einfaches, kombiniert mit viel Freiheit und dem Ziel auf meiner Reise mit Jesus weiterzukommen.

In der Zwischenzeit haben Marcus Hausner, Frauke Junghans und ich aus dem Material einen ganzen Kurs entwickelt, ich bin L.E.B.E.N.-Trainerin geworden und immer mehr begeistert von dem Potential, das in L.E.B.E.N. steckt.

 Im Oktober gehts los mit den ersten drei Regio-Gruppen und dem Jahreskurs. Was ich mir dafür erhoffe?

  • dass wir erleben, wie sich das gemeinsame Training auswirkt und wir mehr Tore schießen und viel weniger foulen.
  • dass Menschen entdecken, wie groß unser Spielfeld ist und was für ein Segen sie z.B. an ihrem Arbeitsplatz sein können.
  • dass wir Zeit zum feiern und zum Leben teilen finden. Dass wir erleben, was Jesus meint, wenn er uns die Fülle des Lebens verspricht.
  • dass wir ermutigt werden, selbst als Trainer für andere da zu sein. Das ist ein harter Job, man muss viel motivieren und fördern, aber es ist auch herrlich gemeinsam zu gewinnen.

Na dann, nichts wie ab zum Training, oder?  

caro-gaiser.jpgCarolin Gaiser ist 29 Jahre, wohnt in Stuttgart und gerade dabei, sich selbstständig zu machen. Durch “SEiN.WERK” will sie Menschen, Teams oder Gemeinden beraten, verschiedene Seminare durchführen und  als L.E.B.E.N. Trainerin gemeinsam mit anderen trainieren für den ganz normalen Wahnsinn des Lebens. Weitere Infos, Homepage und Angebote gibt es in nächster Zeit oder in Kürze hier auf www.vineyard-filstal.de, bei facebook oder unter www.sein-werk.de.