Vineyard-DNA

Wir leben heute in einer Welt voller Möglichkeiten. Alles ist machbar, erreichbar und nur einen Mausklick entfernt. Leicht verlieren wir den Überblick und die Orientierung. Was macht uns aus und für was stehen wir? Im Grunde kann man das auf einem Bierdeckel beschreiben …

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Menschen finden
Wir interessieren uns für Menschen und suchen nach ihrem persönlichen Potenzial. Wir beten für sie und versuchen zu verstehen, wie und was Gottes Gedanken sind. Wir inspirieren Menschen für Jesus und begleiten sie in ihrer Jüngerschaft. Wir gewinnen sie als Nachfolgerinnen und Nachfolger oder als Leitende mit der Liebe Gottes und seiner Wahrheit.

Menschen fördern
Wir glauben, dass Verhalten und Lebensstil von Menschen sich nachhaltig ändern durch glaubwürdige Vorbilder, die Lehre biblischer Prinzipien und die Kraft des Heiligen Geistes. Wir wollen mit Menschen mitgehen, Beziehung und Vertrauen bauen und an sie glauben. Wir wollen durch Delegation und Impartation (geistliche Bevollmächtigung) Menschen wachsen sehen.

Menschen freisetzen
Wir suchen eine Feedback-Kultur und persönliche Begegnungen. Wir wollen Menschen stärken und zum Leben befähigen. Der Mensch kommt immer vor den Programmen und vor Zielen. Wir wollen den ganzen Menschen im Blick halten mit seinen Bedürfnissen, Fragen und auch Nöten des Lebens.

UP –Beziehung zu Gott
Wir wollen ihn besser kennen lernen, seinen Willen verstehen, seine Liebe erfahren und zu den Menschen werden, als die er uns gedacht hat. Mit unserer Hinwendung zu Gott vollziehen wir immer wieder einen Herrschaftswechsel – persönlich oder mit anderen gemeinsam. Wir reagieren mit unserer Zeit, mit unserer Kraft und mit unserem Geldbeutel.

IN – Beziehung zueinander
Wir wollen in tragfähigen Beziehungen leben, in Konflikten unsere eigene Bedürftigkeit erkennen und als Familie Heimat für uns und andere sein. In einer Familie entwickeln sich Menschen aus der Abhängigkeit eines Säuglings, aus der Rebellion eines Teenagers hin zu einem mündigen Erwachsenen, der Verantwortung für sich und andere übernehmen kann und will. Beziehungen, die von Liebe, Annahme und Vergebung geprägt sind bieten Schutzraum und schaffen Selbstwert.

OUT – Beziehungen zu den Menschen
Wir wollen Menschen dienen und Licht und Salz sein, sodass sie von Gottes Liebe und unserem Leben berührt werden. Gottes Liebe und Wahrheit gilt der ganzen Welt und allen Menschen. Diese Wirklichkeit  setzen wir lokal, praktisch und mit wenig Aufwand und Budgets um. In der Nachbarschaft, in der örtlichen Schule – mitten im Leben eben.

“beherzt leben” und Camp 51′

Wenn sich über 600 Jugendliche und Junge Erwachsene kurz vor 20 Uhr vor einem Zelteingang drängen, dann ist es Zeit fürs Abendprogramm bei Soul Devotion auf der Zeltstadt. Am letzten Abend bebt noch einmal das ganze Zelt. Hinter uns liegen acht Tage “beherzt leben”. Beherzt und wie auf zahlreichen Pullovern zu lesen, mit der Aussicht auf ein “WILDES HERZ”. Standhaft; mutig und entschlossen; unerschrocken; couragiert; fest; forsch; furchtlos; heldenhaft; kühn; resolut; schneidig; tapfer; unverzagt (frei nach Hesekiel 36, 26-27). beherztleben

Wer dabei war wird sich erinnern an den Worship (von dem manche sagen, dasss es war die beste Worship-Zeit ihres Lebens war), an “liebe deinen Nächsten, liebe Gott und liebe dich selbst”, an eine Gemeinschaft die über das Camp hinaus “zu Herzen” geht. Mehr als  40 jungen Leuten wird bestimmt auch das L.E.B.E.N.-Seminar und die Reise zu ihrem jesusmäßigen Leben in Erinnerung bleiben. Sie erlebten fünf Einheiten Seminar-Stream mit LebensZeichen (LifeShapes), Bibeleinführung, Power Ministry und drei hochmotivierten L.E.B.E.N. Trainern die sie immer wieder herausforderten eigene praktische Schritte zu gehen.

Aber nicht nur L.E.B.E.N. Teilnehmende wurdern herausgefordert. Am Montag pilgerten über 200 Jesusnachfolgerinnen und - nachfolger in umliegende Städte wie Kirchheim oder Göppingen. mdf.JPGlobpreis.JPG“Die Freundlichkeit Gottes zu den Menschen bringen” war ihre Mission. Und ob beim Müll aufsammeln oder Musik machen, durch Wunderstuhl-Aktionen oder auf der Suche nach “Menschen des Friedens” - war es einfach “wundervoll” zu erleben, dass Menschen uns tatasächlich besonders “freundlich” wahrgenommen haben. Die “Freudenboten Gottes” konnten beim Abendprogramm den Daheimgebliebenen selbst nur staunend berichten, was Gott alles getan hatte. Mehr dazu: “God-Storys”.

Mein persönliches Highlight war jedoch der Poetry Slam auf Fridas Farm mit tiefgründigem, humorvollem, göttlichem und viel viel Emotion. Das war auf jeden Fall BEHERZT! slam

Und dann kam das Ende. Manche Mitarbeiter konnten es kaum erwarten. Schon die ganze Zeltstadt über freuten sie sich auf das nächste Camp. Ein Camp, bei dem Gott im Mittelpunkt steht, mit jeder Menge Action, bei dem die Teilnehmer in Dörfern und Städten untergebracht sind. Ein Camp, das 51 Wochen dauert. Ein Camp, das so genial ist wie kein anderes. In der Zwischenzeit hat es bereits begonnen, das Camp 51.

Soul Devotion auf Facebook –> join us!  51

Carolin Gaiser von “SEiN.WERK” über L.E.B.E.N.

Auf dem Fußballplatz ist es ganz normal. Auch im kleinsten Verein gilt: Wer unter der Woche nicht beim Training war, kann am Sonntag nicht spielen. Das kam mir früher übertrieben vor, aber für die Spieler schien es eine klare Sache zu sein. Ausnahmen gab es und es kam auch auf den Trainer an, aber in den meisten Fälle galt: Wer nicht trainierte, spielte nicht.

fußballfeldAls Christen geht es für uns weniger um die Frage „Wer steht Sonntags mit der Mannschaft auf dem Platz?“ oder „Wie trainieren wir für den Sonntag?“. Aber dafür stellt sich mir die Frage „Wofür trainiert man eigentlich als Christ?“

Ich bin fasziniert von dem Gedanken, dass wir als zusammengestellte Mannschaft, gemeinsam unterwegs sind und FÜR etwas trainieren. Dass es etwas gibt wie „geistliche Fitness“ oder „Ausdauer im Gebet“.

Als mir Marcus Hausner im Januar beim Gründertraining (noch so ein Training ;)) L.E.B.E.N. vorgestellt hat, da fing mein Herz an schneller zu schlagen, denn was ich sah war etwas sehr Einfaches, kombiniert mit viel Freiheit und dem Ziel auf meiner Reise mit Jesus weiterzukommen.

In der Zwischenzeit haben Marcus Hausner, Frauke Junghans und ich aus dem Material einen ganzen Kurs entwickelt, ich bin L.E.B.E.N.-Trainerin geworden und immer mehr begeistert von dem Potential, das in L.E.B.E.N. steckt.

 Im Oktober gehts los mit den ersten drei Regio-Gruppen und dem Jahreskurs. Was ich mir dafür erhoffe?

  • dass wir erleben, wie sich das gemeinsame Training auswirkt und wir mehr Tore schießen und viel weniger foulen.
  • dass Menschen entdecken, wie groß unser Spielfeld ist und was für ein Segen sie z.B. an ihrem Arbeitsplatz sein können.
  • dass wir Zeit zum feiern und zum Leben teilen finden. Dass wir erleben, was Jesus meint, wenn er uns die Fülle des Lebens verspricht.
  • dass wir ermutigt werden, selbst als Trainer für andere da zu sein. Das ist ein harter Job, man muss viel motivieren und fördern, aber es ist auch herrlich gemeinsam zu gewinnen.

Na dann, nichts wie ab zum Training, oder?  

caro-gaiser.jpgCarolin Gaiser ist 29 Jahre, wohnt in Stuttgart und gerade dabei, sich selbstständig zu machen. Durch “SEiN.WERK” will sie Menschen, Teams oder Gemeinden beraten, verschiedene Seminare durchführen und  als L.E.B.E.N. Trainerin gemeinsam mit anderen trainieren für den ganz normalen Wahnsinn des Lebens. Weitere Infos, Homepage und Angebote gibt es in nächster Zeit oder in Kürze hier auf www.vineyard-filstal.de, bei facebook oder unter www.sein-werk.de.

L.E.B.E.N. -Jahreskurs startet im Herbst 2010

leben

Für viele ist es schon ein bekanntes Layout und der L.E.B.E.N Style ist auch wirklich unverwechselbar. Was sich rund um das Thema L.E.B.E.N. in letzter Zeit entwickelt hat und wie wir ab Herbst damit starten, kannst du heute hier lesen:

Das L.E.B.E.N.-Training will…
… ermutigen, einen jesusmäßigen Lebensstil einzuüben.
… befähigen selbst Menschen mit L.E.B.E.N. zur Jesusnachfolge zu inspirieren und zu begleiten.
… anleiten, wie Jesusnachfolge in der eigenen Gruppe oder Gemeinde gestärkt werden kann.

Das Training umfasst:
Regionale L.E.B.E.N.-Gruppe
(Selbsterfahrung und Ermutigung)
Modul-Workshops
(Training und Reflexion)
L.E.B.E.N. vor Ort
(Anleitung und Praxiserfahrung)
Abschlussarbeit
(Inhalte und Erfahrungen werden anhand eines Themas reflektiert und von den Trainern bewertet).

anmeldungStell dir vor … durch Dein Leben werden Menschen ermutigt und befähigt Christus in ihrem Alltag so nachzufolgen, dass es für sie und ihr Umfeld einen Unterschied macht. Licht und Salz, das strahlt und wirkt. Wir träumen diesen Traum und laden Dich ein, dabei zu sein!

L.E.B.E.N. will keine Antworten geben, die wir alle schon kennen, sondern will Mut machen zu konkreten, kleinen, gehbaren Schritten. Schritte so klein, dass sie in unser Leben passen und doch so kraftvoll, dass sie unser Leben bereichern.
L.E.B.E.N. ist ein Weg jesusmäßige Gewohnheiten im eigenen Leben zu stärken. Gerade Kleingruppen, 1:1-Mentoring, Hauskreise oder Mitarbeiterkreise eignen sich bestens, um L.E.B.E.N. gemeinsam einzuüben.
L.E.B.E.N. ist ein situativer und ressourcenorientierter Ansatz, der ganz die Stärken und die Herausforderungen des einzelnen respektiert. Um mit den Elementen angemessen und fruchtbar zu arbeiten, bedarf es jedoch auch einiger sozialer und geistlicher Kompetenzen, die in diesem Training vermittelt werden.
L.E.B.E.N.-Trainer sind: Dr. Frauke Junghans - Carolin Gaiser - Marcus B. Hausner

Für weitere Infos oder Kontakt zu den L.E.B.E.N.-Trainern, klick auf www.netzwerk-leben.cc

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“Stationen eines inneren Weges zu Gott”

meditationMitten im Alltag bietet sich am Wochenende vom 25. + 26. Juni in Stuttgart die Möglichkeit um still zu werden, auf Gott zu hören und inne zu halten. Denn das Uracher Forum für Meditation und Mystik e.V. lädt ein zum 9. Jahrestreffen. Unter dem Thema “Stationen eines inneren Weges zu Gott” führt Peter Lipsett, Leiter der „Frankfurter Schule für Kontemplation“ durch das Jahrestreffen. Peter Lipsett ist Kontemplationslehrer, Religionsphilosoph und Leiter der „Frankfurter Schule für Kontemplation“. Zu dem mystischen Weg zu Gott gehören auch Reflexion, tieferes Verstehen und ethische Verantwortung.  Der Hinweg zu Gott hat einen Rückweg zu den Menschen und in die Gesellschaft.

Wer sich auf diesen inneren Weg machen möchte, den erwartet am Samstag ein Vortrag von Peter Lippstett, vielfältige Seminarangebote von Klangmeditation bis zum politischen, meditativen Gebet und einen gemeinsamen gottesdienstlichen Ausklang.

Beginn ist am Freitag um 18.00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen und der Mitgliederversammlung des Vereins in der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart. Gäste sind herzlich willkommen. Das Treffen endet am Samstagnachmittag nach dem Gottesdienst um 16.30 Uhr. Eine Teilnahme nur am Samstag ist möglich.

Hier gibt’s alle weiteren Informationen zu Ablauf, Kosten und Anmeldung.

 

Network startet durch - KOMMEN UM ZU GEHEN

lerntvonmir.JPGMit über 200 Anmeldungen und der Tendenz zu besserem Wetter, geht es am Donnerstag in die 7. Runde. Vor einigen Wochen war hier zu lesen: “Network XXL - ein wachsendes Netzwerk”. Und es stimmt! Laut der Network-Online-Umfrage unter allen Teilnehmenden und Mitarbeitenden sind rund 40 % der Networker 2010 zum ersten Mal dabei. Was die neu dazugekommenen und Network-Erfahrenen auf dem Camp erwartet findet ihr hier: Umfrage-Ergebnisse - Seminare - Programm

Außerdem gibt’s ein wahnsinns Seminar von Marcus über die Frage, wie wir für (kranke) Menschen beten können …

Marcus schreibt: “Die Botschaft Jesu war eine so einfache wie klare: Das Reich Gottes ist angebrochen. Er verkörperte diese Botschaft mit Worten, Werken und Wundern. Unser Auftrag ist sein Auftrag. Das Seminar will ermutigen, diesen Auftrag zu leben mit allem, was wir haben. Zur Not auch mit unseren Worten.” Die Teilnehmerunterlagen findet ihr als PDF unter diesem Link.

Maria oder Martha … die Frage welchen Weg Du wählst.

Aus meinem Sommerurlaub zurückgekehrt, denke ich nach, wie kann es gelingen ein Leben zu führen, das ausgewogen ist. Balance ist ein großes Wort. Als Leiter brauchen wir Orte der Ruhe, der Rekreation und der Reflexion.


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Maria und Martha sind die zwei Prototypen für den Umgang mit Dingen. Das Aktive und das Empfangene, das Handelnde und das Reflektierende. Jesus adressiert in diesem beiden Frauen unsere Verantwortung das ‘bessere Teil’ zu suchen. Wir können Menschen nur führen, wenn wir selbst ein zuhause und eine Mitte haben.

Das Reich Gottes

Ein guter Freund sagte mir die Tage einmal: ‘Ich sehe wenig geistliche Leiter, die wirklich am Wachstum ihrer Leute interessiert sind, sondern viel mehr am Wachstum ihrer Gruppen oder Bewegungen. Das machte mich sehr nachdenklich. Ich habe mich ertappt gefühlt. Was zählt? Was hat Bedeutung? Was trägt in den Augen Gottes?


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Laurence Freeman entfaltet das Gleichnis von der Perle im Acker und ich empfinde neu was es heißt, in Seinem Reich zu leben. Das Leben Jesu erwarten und umarmen und teilen mit Menschen, die es brauchen.

Transformation … was hat Kraft?

In den letzten Wochen beschäftigt mich die Frage, was es bedeutet Jesus ähnlich zu werden und ich finde mich immer wieder bei den mönchischen Traditionen nachsehend, was sich durch jahrhundertelange Tradition bewährt hat. Wie kann solide Transformation gelingen, sodass Jesus durch mein Leben sichtbar wird? Keine leichte Frage.


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Laurence Freeman ist ein amerikanischer Benediktiner, der - wie es den Amerikanern zu eigen ist - schlicht und kompakt - Fragen des inneren Gebets darstellt. Sehr fein. Sehr klar. Ich werde in den kommenden Tagen immer wieder Veiträge von ihm hier veröffentlichen.

Das Zeitalter der Experten …

HKM-coverWas Experten alles zutage fördern. Neulich wurde ich u.a. als ‘Hauskreis-Experte’ befragt. Das Ergebnis dieser Umfrage kann man als PDF nachlesen. Thema: Kleingruppen - woran scheitern sie? Wer schon einschlägige Hauskreiserfahrung gesammelt hat, weiß: In manchen Gruppen herrschen Stillstand und Langeweile. Wie kommt es, dass manche Hauskreise nicht vom Fleck kommen? HIER geht’s zum PDF: HKM-Expertenumfrage.